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Berufsfeuerwehrtag 2010

(OS) „Wenn ich mal groß bin, möchte ich Feuerwehrmann /-frau werden“. Diesen Traum haben viele Kinder und Jugendliche – und für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Rimbach wird dieser Traum im September Wirklichkeit. Erstmalig in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Rimbach planen die Jugendbetreuer einen Berufsjugendfeuerwehrtag mit ihren Schützlingen. Für 24 Stunden werden die jungen Floriansjünger in die Rolle von echten Feuerwehrleuten schlüpfen und den Brandschutz in Rimbach sicherstellen.

Und genauso wie die aktiven Kameraden der Einsatzabteilung bereiten sich auch die Jugendfeuerwehrmitglieder akribisch auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Niemand weiß bisher, welche Einsätze auf die Jugendlichen warten. Umso wichtiger ist es daher eine Fülle an potenziellen Szenarien kennenzulernen.

„Auslaufende Flüssigkeiten aus einem Fass, Inhalt unbekannt“ lautete daher die Meldung von Jugendwart Frank Faust, als er die Jugendlichen am vergangenen Dienstag zu einer fiktiven Einsatzstelle rief. Schnell stellte sich der Inhalt als eine hochbrennbare Flüssigkeit heraus, die von den Jugendlichen aufgefangen und gesichert werden musste. Gruppenführer Lukas Kohl hatte alle Hände voll zu tun, um die Lage in den Griff zu bekommen. Schnell wurden Schläuche verlegt, eine Auffangwanne platziert und der Bereich weiträumig abgesperrt. Bei der anschließenden Besprechung wies Frank Faust noch einmal auf die Besonderheiten dieser Einsatzform hin. Auch wenn sich in dem Fass in Wahrheit nur Wasser befand, so waren doch die getroffenen Maßnahmen richtig und wichtig für den Ernstfall.

„Wir werden die Vorbereitungen weiter intensivieren und mit den Jugendlichen weitere Einsatzformen durchspielen. Egal, zu welchem Einsatz sie beim Berufsjugendfeuerwehrtag gerufen werden, die Kids werden die richtige Antwort wissen“ so Robin Reibold.

Wenn auch du deinen Traum wahr machen möchtest und einmal in die Rolle eines echten Feuerwehrmannes / einer echten Feuerwehrfrau schlüpfen willst, dann schau doch einfach mal bei uns vorbei.

Wir treffen uns jeden Dienstag, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Rimbach.

Reinschauen – Reinschnuppern – Mitmachen!

Jahreshauptversammlung

(EB) "Die Gemeinde Rimbach ist stolz auf ihre Feuerwehr, und unsere
Bürger wissen, was sie an ihr haben." Ein größeres Lob als dieses aus
dem Mund des Rimbacher Bürgermeisters ist eigentlich kaum denkbar. Im
Rahmen seiner Ansprache bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der
Rimbacher Brandschützer fand er aber auch kritische Worte. So wies er
auf die Problematik der Freistellung durch die Arbeitgeber genauso hin
wie auf die Probleme, die sich aus dem demographischen Wandel innerhalb
ergeben werden. Deshalb sei der Jugend die größtmögliche Bedeutung
beizumessen. Rimbachs Feuerwehr sei mit ihrer Jugendabteilung und dem
Engagement bei der Brandschutzerziehung auf einem guten Weg. Achtung
zollte der Rimbacher Rathauschef der Einsatzarbeit, die er im
vergangenen Jahr mehrfach vor Ort habe erleben können. 37 Einsätze sei
eine bedeutungsvolle Zahl und bringe erhebliche Belastungen für die
Feuerwehrleute mit sich. In diesem Zusammenhang mache sich die intensive
Standortausbildung und nicht zuletzt die Teilnahme an den jährlichen
Leistungswettkämpfen bezahlt.
Wehrführer Michael Kadel führte durch die Tagesordnung nachdem er ganz
besonders Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, Kreisbrandmeister Reiner
Agostin, Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, seinen Stellvertreter
Klaus Kadel und Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert begrüßt hatte. Es
folgten dann die Jahresberichte der einzelnen Sparten, die in
beeindruckender Weise die im Jahre 2007 geleistete Arbeit innerhalb der
Wehr dokumentierten.
Markus Papsch und Stefan Weimar hatten die Kasse geprüft und
bescheinigten Jan Bechtel eine einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag
von Markus Papsch erfolgte die Entlastung des Gesamtvorstandes
einstimmig. Zu Kassenprüfern 2010 wurden Roland Rettig und erneut Stefan
Weimar gewählt.
Sein Name wurde ein zweites Mal beim Tagesordnungspunkt "Ernennungen"
aufgerufen. Seit geraumer Zeit nämlich ist Stefan Weimar ein
unverzichtbarer Faktor im Bereich der Jugendarbeit. Mit seiner
offiziellen Ernennung zum Jugendbetreuer wurde diesem Engagement
Rechnung getragen.
Stephanie Roth gehört seit vielen Jahren zu den Leistungsträgern
innerhalb des Spielmannszuges. Nachdem die Stelle des Stabführers im
März letzten Jahres überraschend vakant geworden war, sprang sie in die
Breche und hat seither ausgesprochen gute Arbeit geleistet. So sind
nicht nur die Spielleute sonder die gesamte Feuerwehr mehr als froh,
dass Stephanie Roth sich bereit erklärt hat, ihren kommissarischen
Status abzulegen und zukünftig als Stabführerin fest an der Spitze des
Spielmannszuges zu stehen. Mit der Überreichung der Ernennungsurkunde
wurde dieser Schritt besiegelt.
Kreisbrandmeister Reiner Agostin wünschte der Rimbacher Feuerwehrfamilie
alles Gute für das neue Jahr. Er überbrachte die Grüße des
Kreisvorstandes und des Kreisbrandinspektors und verwies auf die gute
Zusammenarbeit mit der Rimbacher Feuerwehr. In seiner Eigenschaft als
Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Mörlenbach bedankte er sich für die
Unterstützung im Rahmen des noch allen gut in Erinnerung befindlichen
Großbrandes einer Autolackiererei in Mörlenbach.
Wehrführer Michael Kadel wies abschließend auf den geplanten
Mehrtagesausflug der Wehr hin bevor er die Sitzung mit dem
traditionellen Wahlspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" schloss.
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rimbacher
Feuerwehr nahmen die Jahresberichte wie gewohnt einen wesentlichen Raum ein.
So teilte Wehrführer Michael Kadel in seinem Bericht mit, dass neben
einer Inspektionsübung und einer Großübung mit allen Ortsteilwehren eine
Vielzahl von Übungen der Gesamtwehr sowie Zug- und Gruppenübungen für
einen optimalen Ausbildungsstand gesorgt haben. Vierundzwanzig
Feuerwehrleute haben die Qualifikation als Atemschutzgeräteträger, eine
mittlerweile unverzichtbare Voraussetzung für einen optimalen Brandschutz.
Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 598,5 Einsatzstunden geleistet,
die sich auf 37 Einsätze verteilen, dies waren 4 Einsätze mehr als im
Jahr zuvor. Die Rimbacher Einsatzkräfte mussten zu 14 Brandeinsätzen, 19
Technischen Hilfeleistungen und 4 Brandsicherheitsdiensten ausrücken.
Der sowieso schon sehr gute Ausbildungsstand wurde durch den Besuch von
weiteren Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule zusätzlich optimiert.
Dass Feuerwehrleute vielseitig einsetzbar sind zeigt der Erfolg bei den
jährlichen Ferienspielen. Wie in den vorangegangenen Jahren auch wurde
im Rahmen der Ferienspiele 2009 einer großen Schar von Kindern ein
hochinteressantes Programm geboten.
Frank Faust, verantwortlich für die Jugendarbeit innerhalb der Rimbacher
Feuerwehr legte Rechenschaft über die Arbeit seines Teams ab. Mehr als
220 Stunden allgemeine Jugendarbeit, 95 Stunden feuerwehrtechnische
Ausbildung und 167 Stunden Fortbildung sowie Vor --und Nachbereitung
ergaben eine bemerkenswerte Bilanz. Insgesamt 17
Jugendfeuerwehrmitglieder besuchen derzeit die Übungsstunden und nehmen
an den vielfältigen Aktivitäten teil.
Noch als kommissarische Stabführerin berichtet Stephanie Roth über die
Arbeit innerhalb des Spielmannzuges. Nach einem turbulenten Jahr sei nun
Ruhe eingekehrt. Mit 23 Spielleuten, davon 11 Nachwuchsspielleuten, habe
man ein gutes Fundament. Intensiver Probenbetrieb, der Besuch von
Lehrgängen und das Engagement der einzelnen Spielleute hätten trotz dem
personellen Wechsel an der Spitze eine gute Entwicklung im vergangenen
Jahr ermöglicht. Stephanie Roth bedankte sich dafür bei ihren
Spielleuten und bei allen, die sie und ihre Musiker anderweitig
unterstützt haben.
Heinz Allert, federführend im Bereich der Alters -und Ehrenabteilung
berichtete von derzeit insgesamt 26 Mitgliedern und wies auf die
engagierte Teilnahme an allen Veranstaltungen der Wehr hin. Aus
Krankheits -und Termingründen hätten im abgelaufenen Jahr leider keine
eigenen Veranstaltungen durchgeführt werden können. Allert bedankte sich
abschließend für die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch
die Wehr.
Björn Schmitt, "Chef" der Leistungswettkämpfer verwies auf die guten
Platzierungen seiner Truppe beim Bezirksentscheid und Landesentscheid.
Wenngleich berufliche Belastungen und Schichtarbeit den Übungsbetrieb
immer mehr erschwerten, so Schmitt, bedeute der geleistete Aufwand sowie
der erzielte Erfolg einen absolut wertvollen Beitrag zur
Qualitätssicherung innerhalb der Einsatzabteilung.
Aus dem Aufgabenfeld der Brandschutzerziehung berichtete Frank Schmitt.
So konnten im vergangenen Jahr insgesamt 3 Tagesveranstaltungen zur
Brandschutzerziehung durchgeführt sowie Elternabende besucht und
mitgestaltet werden. Hinzu kam die Beteiligung an den Ferienspielen
sowie der Besuch bei den professionellen Kollegen der
Brandschutzerziehung der Berufsfeuerwehr in Frankfurt. Dort sei man auf
viel Lob und Anerkennung bezüglich der in der Rimbacher Großgemeinde
geleisteten Arbeit gestoßen.
Konsens herrschte bei allen Berichterstattern darüber, dass die
Zusammenarbeit innerhalb der Wehr, mit der Wehrführung, dem
Gemeindebrandinspektor und der Gemeinde konstruktiv und unproblematisch
verlaufe.

Familienabend


Am Samstag abend fand der Familien- und Ehrungsabend bei der Rimbacher Feuerwehr statt. Zur Eröffnung lauschten die zahlreichen Besuchen 2 Marschstücken des Spielmannszuges, ehe Wehrführer Michael Kadel die Gäste begrüßte. Besonders freute er sich hierbei über das Kommen von Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, dem Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Werner Trares und Kreisstabführer Roland Ritter. Grüße übermittelte er außerdem von KBI Wolfgang Müller, KBM Rainer Agostin und Bürgermeister Pfeifer, die leider verhindert waren. Nach der Begrüßung stellte der Spielmannszug mit 2 weiteren Stücken nochmals sein Können unter Beweis, u.a. spielten die Jüngsten, passend zur Jahreszeit, das Lied „Ich geh mit meiner Laterne“, für welches sie besonders eifrig geübt hatten.
Nach einer Pause und Verköstigung durch Reiner Rettig übernahmen dann Rudi Kadel und Werner Schmitt den unterhaltsamen Teil des Abends. Als alterndes Ehepaar Heinrich (Kadel) und Hubertine (Schmitt) führten sie per Zwiegespräch einen lustigen Sketch auf. Bei einem von der Jugendfeuerwehr organisierten Schätzspiel gab es einen saftigen Schinken, gestiftet von Björn Schmitt, zu gewinnen, über den sich am Ende Ursula Schuch freuen durfte. Neben Spiel und Spaß standen an diesem Abend aber auch Ehrungen von verdienten Mitgliedern auf dem Programm. Bei den Spielleuten konnte Kreisstabführer Ritter die goldene Ehrennadel der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände an Petra Fuhr und Marion Kohl verleihen. Beide gehören dem Spielmannszug seit nunmehr 30 Jahren an. Diese Auszeichnung in Silber für 20 jähriges Musizieren beim Rimbacher Spielmannszug erhielten Nadja Hölzing und Stefanie Roth. Ebenso bekam Katrin Wanger eine Vereinsehrung mit Urkunde, ebenfalls für 20 jährige Vereinszugehörigkeit.
Bei den aktiven Feuerwehrleuten konnte Werner Trares das goldene Brandschutz-Ehrenabzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Werner Schmitt und Karl-Heinz Weimar verleihen. Diese Auszeichnung in Silber für 25 Jahre erging an Roland Rettig. Eine nette Geste war, daß Trares sich zur Übergabe der Abzeichen Unterstützung von Heinz Allert und dem ehemaligen Gemeindebrandinspektor Hans-Erich Schuch erbat. Sowohl Ritter als auch Trares fanden für alle Geehrten lobende Worte, die auch von Karsten Spilger, Michael Kadel und dem stellvertretenden Wehrführer Thomas Dörr Glückwünsche entgegen nahmen.
Zum Ende des offiziellen Teil gab es dann noch eine Verlosung, bei der sich ein Großteil der anwesenden Kinder über Gutscheine, zum Beispiel für ein Kino, freuen konnten. Auch jeder Erwachsene hatte am Einlaß ein Los erhalten, hier wurde über den ein oder anderen Präsentkorb gejubelt. Der Familienabend der Rimbacher Wehr war rundum gelungen und klang in geselliger Runde aus. RR

Großübung 24.10.2009


( EB) Die Feuerwehren der Gemeinde Rimbach waren vor eine anspruchsvolle
Aufgabe gestellt. Und soviel sei vorweg genommen: Sie wurde tadellos
gelöst. Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger hatte anlässlich der
diesjährigen Großübung ein imposantes Szenario vorbereitet. So galt es
den Brand einer großen Lagerhalle der Firma ESM in Mitlechtern zu
bekämpfen, wobei der Übungseinsatz eine besondere Brisanz dadurch bekam,
dass zwei Personen in der Halle eingeschlossen waren.
Die Alarmierung erfolgte am vergangenen Samstag um 14.00 Uhr und betraf
zunächst die Wehren aus Lauten-Weschnitz und Mitlechtern sowie aus
Rimbach und Zotzenbach. Der Lauten-Weschnitzer Wehrführer Andreas
Kriegisch forderte sofort die Drehleiter sowie ein weiteres
Löschfahrzeug aus Heppenheim an. Kriegisch hatte zunächst die alleinige
Einsatzleitung inne bevor er durch die Wehrführer der anderen Wehren im
Rahmen einer gemeinsamen Einsatzleitung unterstützt werden konnte.
Als den Wehren vor Ort fiel Lauten Weschnitz und Mitlechtern die über
Allem stehende Aufgabe der Menschenrettung zu. Bereits vier Minuten nach
der Alarmierung waren die beiden vermissten Mitarbeiter gefunden und dem
Rettungsdienst übergeben.
Parallel zur Menschenrettung wurde ein umfassender Brandangriff
aufgebaut, der dann auch schnell zu dem gewünschten Erfolg führte. Die
Wasserversorgung wurde mittels der vorhandenen Hydranten sicher
gestellt, außerdem wurde eine Versorgungsleitung vom offenen Bachlauf in
der Lauten-Weschnitzer Ortsmitte zur Einsatzstelle aufgebaut.
Die gesamte Großübung fand unter den kritischen Augen der ersten
Beigeordneten der Gemeinde Rimbach Renate Blatt statt. Sie vertrat den
urlaubsbedingt abwesenden Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer. Anwesend
waren ebenfalls di
Ortsvorsteherinnen von Lauten-Weschnitz und
Mitlechtern Elisabeth Lernbecher und Angelika Strohmenger. Von der
Brandaufsicht des Kreises Bergstraße war der stellvertretende
Kreisbrandinspektor Werner Trares gekommen. Der Rimbacher
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger hatte, wie bereits erwähnt, die
Übung vorbereitet und nahm anschließend die fachliche Auswertung vor.
Alle sprachen einmütig von einem ausgesprochen positiven Verlauf der
gemeinsamen Übung aller Rimbacher Wehren." Der Einsatz wurde umsichtig
geleitet, der umfassende Löschangriff zeigte sehr schnell Erfolg und was
die Menschenrettung betrifft wurde ausgesprochen gute Arbeit geleistet.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Zusammenarbeit der einzelnen
Wehren sehr gut funktioniert", so der Rimbacher Feuerwehrchef. Seinen
Dank sprach er neben allen Anwesenden insbesondere auch der Firma ESM
für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr aus.



Inspektionsübung 2009


(EB) „ Alle Kinder gerettet“ war der mit Abstand wichtigste Funkspruch im Rahmen der diesjährigen Inspektionsübung der Rimbacher Feuerwehr. Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer hatte die Rimbacher Kinderkiste als Einsatzobjekt ausgewählt und das aus gutem Grund. „Du siehst die Hand vor Augen nicht und musst sicher stellen, dass kein Kind mehr im Raum ist“, so Einsatzleiter Thomas Dörr. Eine wahre Herausforderung für die Feuerwehrleute . Eine Kleinkindeinrichtung wie die Kinderkiste stellt ein hoch sensibles Objekt dar, die Kinder sind gerade einmal zwischen einem und drei Jahren alt. Da muss jeder Handgriff sitzen und die räumlichen Bedingungen müssen den Einsatzkräften bekannt sein. Dass die Rimbacher Brandschützer ihr Handwerk verstehen, und Einsatzleiter Thomas Dörr in jedem Moment Herr der Lage war, davon konnten sich neben dem Rimbacher Bürgermeister Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller, Kreisbrandmeister Reiner Agostin, Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, sein Stellvertreter Klaus Kadel und Mitglieder der gemeindlichen Gremien überzeugen. Dass die Alters – und Ehrenabteilung mit Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert an deren Spitze ebenfalls angetreten war, versteht sich von selbst. Angenommen worden war zunächst ein Zimmerbrand in der bereits erwähnten Vorschuleinrichtung. Neun Kinder galten als vermisst, wobei die Kinder wohlweislich von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gespielt wurden. „Das systematische Durchsuchen der Räumlichkeiten mit allen Ecken, Winkeln und Verstecken eines Kindergartens ist das A und O, alle weiteren Schritte orientieren sich daran“, so Einsatzleiter Dörr. Bereits zehn Minuten nach der Alarmierung waren die Kinder gefunden während parallel dazu die Löscharbeiten weiter liefen. Eine plötzliche Lageänderung – das Feuer hatte den Dachstuhl in Brand gesetzt – erforderte zusätzliche Maßnahmen der Einsatzleitung. Waren bereits zu Einsatzbeginn die Ortsteilwehren fiktiv nach alarmiert worden, forderte Dörr nun eine Drehleiter sowie weitere Unterstützung durch Nachbahrwehren an. War die Wasserversorgung zunächst über Hydranten sicher gestellt worden, bedurfte es nun zusätzlicher Wasserentnahme aus der in unmittelbarer Nähe befindlichen Weschnitz. Das örtliche DRK unter Leitung von Bereitschaftsführer Kai Stepp hatte im Bereich der Martin-Luther-Schule einen Versorgungsplatz eingerichtet. Seitens der Rimbacher Feuerwehr wurde ein Betreuungsbereich speziell für die Kinder ausgewiesen. Dort stand zusätzlich eine Einsatzkraft für die Information der Eltern zur Verfügung. Die anschließende „Manöverkritik“ verlief durchweg positiv. Als eines der anspruchvollsten Objekte innerhalb der Gemeinde bezeichnete Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer das ausgewählte Gebäude. Die Feuerwehr habe ihre Aufgabe großartig gelöst wobei ihn aber auch beeindruckt habe, mit welcher Ernsthaftigkeit und Engagement die Erzieherinnen an der Übung teilgenommen hätten. Auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller hob die sofortige Kommunikation zwischen Einsatzleitung und pädagogischem Personal und die sich daraus ergebende Zusammenarbeit während der gesamten Übung hervor. Insgesamt gratulierte er der Rimbacher Feuerwehr und insbesondere Einsatzleiter Thomas Dörr zu der gezeigten guten Leistung. Gute Leistungen zeigten nicht nur die Aktiven sondern auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Unter Beweis hatten sie dies bereits nach der Begrüßung durch Wehrführer Michael Kadel mittels einer Vorführung gestellt. Da diese Übung die letzte noch zu erfüllende Aufgabe zum Erwerb der „Jugendflamme“ darstellte hatte Jugendwart Frank Faust abschließend noch die angenehme Aufgabe die entsprechenden Urkunden zu verleihen. Nils Öhlenschläger, Natalie Fünfstück, Jens Schmitt, Lukas Kohl und Dennis Fuhr konnten freudestrahlend ihre Auszeichnungen entgegen nehmen.


Jahreshauptversammlung 03.01.2009

(EB) Traditionell eröffneten zwei Musikstücke des Spielmannszug die Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr. Wehrführer Michael Kadel begrüßte im Anschluss neben den aktiven und passiven Mitgliedern insbesondere Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger und seinen Stellvertreter Klaus Kadel, sowie Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert und die Mitglieder der Alters – und Ehrenabteilung. Mit insgesamt 33 Einsätzen und sich daraus ergebenden 530 Einsatzstunden hatten die Rimbacher Brandschützer in 2008 sieben Einsätze mehr als im Vorjahr zu bewältigen. Die Aufgliederung der Einsätze zeigt, dass mit 19 Technischen Hilfeleistungen gegenüber 9 Brandeinsätzen sich an der Schwerpunktverteilung der Hilfearten nichts geändert hat. Als einen großen Fortschritt und damit auch als eine Optimierung der Sicherheit der Rimbacher Bürgerinnen und Bürger bezeichnete Michael Kadel zum einen die Anschaffung eines neuen Prüfstandes für die Atemschutzwerkstatt sowie den Kauf einer Wärmebildkamera. Kadel dankte in diesem Zusammenhang ganz herzlich der Gemeinde Rimbach, die die Anschaffung dieser Geräte ermöglicht hat. Atemschutz ist durch die veränderten Einsatzbedingungen bei der Feuerwehr längst zu einem der zentralen Themen geworden. Mit insgesamt 23 ausgebildeten Atenschutzgeräteträgern ist die Rimbacher Feuerwehr gut ausgestattet und in der Lage zu allen Tages – und Nachtzeiten den Anforderungen gerecht zu werden. Wehrführer Kadel wies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung regelmäßiger Trainings hin und bedankte sich gleichzeitig bei den Atemschutzgerätewarten für die übers Jahr geleistete verantwortungsvolle Arbeit. Ein weiterer Dank ging an die Gerätewarte, die auch im vergangenen Jahr einen enormen Einsatz für die Instandhaltung und Wartung der Geräte und Fahrzeuge geleistet haben. Mit dem Hinweis, dass die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr nur dann zu bewältigen sind, wenn Alle in kameradschaftlicher Weise zusammenarbeiten, bedankte sich Kadel abschließend bei allen Fachsparten der Wehr und nicht zuletzt bei der Gemeinde Rimbach, namentlich bei Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer für die Unterstützung im letzten Jahr. Nach der Verlesung des Kassenberichts durch Jan Bechtel wurde diesem durch die Kassenprüfer eine einwandfrei Kassenführung bescheinigt und der Vorstand darauf hin einstimmig entlastet. „Die Jugendfeuerwehr bildet die Grundlage für die Einsatzabteilung“. Dieser Satz des Rimbacher Verwaltungschefs Hans-Jürgen Pfeifer war eine der Kernaussagen seiner Rede und schnitt gleichzeitig das Problem der sich verändernden Altersstruktur unserer Gesellschaft an. Der demographische Wandel, so Pfeifer, werde in der Gemeinde bereits diskutiert und bearbeitet und sei auch für die Feuerwehr eine große Aufgabe und Herausforderung, der man sich schon jetzt stellen müsse. Unter Bezugnahme auf den umfangreichen Bericht des Rimbacher Jugendwarts Frank Faust bezeichnete der Rimbacher Bürgermeister die Förderung der Jugendarbeit mit allen Mitteln als eine Notwendigkeit der Zukunft. In Rimbach sei man mit dem seither Geleisteten auf einem guten Weg. Eine ähnliche Bedeutung komme der Brandschutzerziehung zu und dem Engagement, das bei den Rimbacher Brandschützern schon seit vielen Jahren für den Feuerwehrwettkampf aufgebracht werde. Angesichts der Bedeutung des Feuerwehrwettkampfs für die Ausbildung am Standort sei es schade, dass dieses Thema Kreis weit mehr und mehr an Bedeutung verliere. Einen ganz persönlichen Dank brachte Pfeifer abschließend für das gute Verhältnis zur Feuerwehr und für die geleistete Arbeit zum Ausdruck. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr nahmen die Jahresberichte wie gewohnt einen wesentlichen Raum ein und gaben in beeindruckender Weise Zeugnis über die Vielfalt der geleisteten Arbeit. Dass Feuerwehrleute vielseitig einsetzbar sind zeigt der Erfolg bei den jährlichen Ferienspielen. Wie in den vorangegangenen Jahren auch wurde im Rahmen der Ferienspiele 2008 70 Kindern ein hochinteressantes Programm geboten. Frank Faust, verantwortlich für die Jugendarbeit innerhalb der Rimbacher Feuerwehr legte Rechenschaft über die Arbeit seines Teams ab. 220 Stunden allgemeine Jugendarbeit, 95 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und mehr als 160 Stunden Fortbildungen, Tagungen und dergleichen ergaben eine bemerkenswerte Bilanz und können in ihrer Bedeutung nicht nur für die Feuerwehr sondern auch im gesellschaftlichen Sinne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Insgesamt 25 Jugendfeuerwehrmitglieder besuchen derzeit die Übungsstunden und nehmen an den vielfältigen Aktivitäten teil wobei 14 Mädchen gegenüber 11 Jungen die stärkere Gruppe bilden. Als Höhepunkt in der Geschichte der Rimbacher Jugendfeuerwehr bezeichnete Frank Faust die letztjährige Ausrichtung des Bezirkszeltlagers. Stabführer Karl-Heinz Reibold berichtet über das abgelaufene Jahr innerhalb des Rimbacher Spielmannszuges. 35 Spielleute bilden ein solides Fundament für eine erfolgreiche Arbeit. Reibold erwähnte insgesamt 8 Auftritte im abgelaufenen Jahr, und bedankte sich abschließend für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Stephanie Roth, die sich seit geraumer Zeit sehr erfolgreich um die Nachwuchsmusikanten des Rimbacher Spielmannszugs kümmert, konnte über Lehrgangsbesuche und verschiedenste Aktivitäten ihrer Schützlinge berichten. Heinz Allert, federführend im Bereich der Alters -und Ehrenabteilung berichtete von derzeit insgesamt 23 Mitgliedern und wies auf die engagierte Teilnahme an allen Veranstaltungen der Wehr hin. Als geselligen Höhepunkt nannte er einen gemütlichen Nachmittag in Albersbach bei Familie Wallewein. Allert bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch die Wehr. Christian Kloth, seitheriger „Chef“ der Leistungswettkämpfer verwies auf den ersten Platz und fünften Platz seiner Truppe beim Bezirksentscheid und den beachtlichen achten Platz beim Landesentscheid in Korbach. Insgesamt 25 Übungen und somit ein zusätzlicher Aufwand von 800 Stunden zeugen von einem absolut wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung innerhalb der Einsatzabteilung. Im Anschluss berichtete Björn Schmitt, frisch gebackener Leiter der Wettkampfabteilung über die neuen Wettkampfausschreibungen und lud zum ersten Treffen der Wettkämpfer ein. Aus dem Aufgabenfeld der Brandschutzerziehung berichtete Frank Schmitt. Die diesbezüglichen Angebote seien sowohl was die Projekte als auch die Elternarbeit betreffe seit Jahren fester Bestandteil der Jahresplanung der pädagogischen Einrichtungen in Rimbach. So wurden 2008 3 Ganztagsveranstaltungen in den Kindergärten und der Grundschule durchgeführt mehrere Sitzungen abgehalten und 2 Elternabende besucht. Konsens herrschte bei allen Berichterstattern darüber, dass die Zusammenarbeit in der Wehr, mit der Wehrführung, dem Gemeindebrandinspektor und der Gemeinde konstruktiv und unproblematisch verlaufe.

Familienabend 2008

(EB) Für Überraschungen war der Familienabend der Rimbacher Feuerwehr
schon immer gut. Dass er sich einmal zu einem Höhepunkt der
darstellenden Kunst entwickeln würde, damit rechnete bis dato sicher
niemand. Jean-Jaques aus Paris, angeblich mehrfach im Louvre vertreten,
verstand es, menschliche Skulpturen zu stellen, die mit Titeln wie "Die
überspannte Frau", "Suleika tränkt ihre Kamele" oder "Mann lässt seinen
Drachen steigen" eine wahre Revolution für die Rimbacher Kunstszene
bedeuten dürften. Der Umstand hingegen, dass es zwischen Jean Jaques aus
Paris und Werner Schmitt aus Rimbach, altgedienter Gruppenführer der
hiesigen Brandschützer, frappierende Ähnlichkeiten gibt, soll an dieser
Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
Wie dem auch sei, Werner Schmitt und Rudi Kadel hatten einen
unvergesslichen Abend für die große Rimbacher Feuerwehrfamilie
vorbereitet, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Wehrführer
Michael Kadel freute sich bei seiner Begrüßung über eine große
Feuerwehrfamilie und insbesondere über die Vielzahl der mitgekommenen
Familienangehörigen.
"Was wäre die Feuerwehr ohne ihren Spielmannszug ?" so die rhetorische
Frage von Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer. Und in der Tat, auch der
Familienabend wäre ohne die musikalischen Beiträge der Feuerwehrmusiker
undenkbar. Von nichts kommt nichts, auch bei einem Spielmannszug. Und so
war besonders erfreulich, dass Kreisstabführer Ritter drei Musikerinnen
für besonderes Engagement ehren konnte. Stefanie Roth hat sich durch den
Besuch eines umfangreichen Lehrganges weiter qualifiziert, Tanja Markert
ist seit zehn Jahren eine verlässliche Größe im Kreis der
Feuerwehrmusiker und Nicole Stegmann bereits seit zwei Jahrzehnten
unverzichtbar.
"Mister Spielmannszug" nannte ihn der Kreisstabführer. Die Liste seiner
Verdienste um die Feuerwehrmusik ist lang, genau wie die Zeit seines
Engagements. Er war lange Kreisstabführer und ist verantwortlich für das
ausgeprägte Lehrgangskonzept im Kreis Bergstrasse,das auch heute noch
seine Handschrift trägt. Gewürdigt wird eine so herausragende Leistung
innerhalb eines Zeitraumes von vierzig Jahren mit der Dirigentennadel in
Gold mit Diamant. Und bei aller Selbstverständlichkeit mit der er seinen
"Job" macht, die Freude war groß bei Karl-Heinz Reibold als er diese
Auszeichnung aus den Händen des Kreisstabführers erhielt.
Neben seinem Engagement im Vorstand, in der Wettkampfgruppe und nicht
zuletzt im normalen Tagesgeschäft der Rimbacher Feuerwehr zeige alleine
der Zustand des Fuhrparkes was man an einem solchen Mann habe, so der
stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Trares in seiner Laudatio.
Für diesen unermüdlichen Einsatz über vier Jahrzehnte hinweg wurde Claus
Tinz mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.
Als er in die Feuerwehr eintrat waren die meisten heutigen Einsatzkräfte
noch gar nicht geboren. Für ein halbes Jahrhundert in der Rimbacher
Feuerwehr erhielt Heinz Schäfer das Ehrenzeichen in Gold.
Nach 30 Jahren aktivem Dienst in der Feuerwehr wurden Karl-Peter Mader
und Matthias Schneider zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie gehören
innerhalb der Einsatzabteilung sowieso zu den Leistungsträgern sind aber
auch in anderen Bereichen unverzichtbar und prägen nicht zuletzt durch
ihre Art die positive Stimmung bei den Rimbacher Brandschützern.
Hans-Jürgen Pfeifer betonte die Bedeutung der Jugend und war besonders
erfreut über die Beförderung von zwei jungen Einsatzkräften. Tobias
Hofmann wurde vom Anwärter zum Feuerwehrmann befördert und Stefan Weimar
erhielt die drei Balken eines Hauptfeuerwehrmannes.
Der Hinweis auf die Feuerwehr als älteste Bürgerbewegung überhaupt
eröffnete die Ansprache des Rimbacher Bürgermeisters. Seit vielen
Jahrzehnten verstehe es die Feuerwehr, junge Menschen für die Hilfe am
Nächsten zu begeistern. Im Kreise der Feuerwehr funktioniere der
Austausch zwischen Jung und alt und in diesem Zusammenhang komme der
Alters- und Ehrenabteilung eine ganz besondere Bedeutung zu. Das
Engagement in der Feuerwehr sei von einer Einstellung geprägt vor der
man Achtung haben müsse. In diesem Sinne bedankte sich Pfeifer, für die
geleistete Arbeit aber auch für die Bereitschaft der Angehörigen ein
solches Engagement mit zu tragen.
Die Auflösung des traditionellen Schätzspiels und die Ausgabe der
gewonnenen Preise beendete dann den offiziellen Teil des Familienabends,
bei dem nicht zuletzt durch die vorzügliche Bewirtung durch die
Metzgerei Rettig wirklich alles stimmte.

Kerwe 2008

(EB) Rimbach bereitet sich auf die Kerwe vor, und auch bei der Feuerwehr
laufen die kulinarischen Vorbereitungen auf Hochtouren. Gute
Hausmannskost zu familienfreundlichen Preisen, so lautet auch in diesem
Jahr das Motto der Rimbacher Brandschützer. Und wer sie kennt, der weiß,
dass man sich auf sie verlassen kann, als Hilfeleister sowieso, aber
auch an Herd und Ofen stehen sie ihren Mann.
Am Kerwe-Sonntag wird dann auch das Gerätehaus in der Fahrenbacher
Straße kurzerhand umfunktioniert. In der beheizten Fahrzeughalle geht es
ab 10.00 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen los. Ab 11.00 Uhr gibt es
Eintopf vom Holzofen. Der Eintopf mit Wurst und Brot zu 4,50 Euro und
Getränke zu absolut moderaten Preisen, wenn das keine Argumente sind,
die eigene Küche am Kerwesonntag kalt zu lassen.
Kaffee und Kuchen, ebenfalls zu sensationell günstigen Preisen werden ab
14.00 Uhr serviert. Also, auch für die, die das Süßes lieben ist
gesorgt. Den kröneneden Abschluss des Nachmittags bildet dann um 15.00
Uhr der Autritt des Kerwepfarrers.
Die Rimbacher Feuerwehr lädt schon jetzt ganz herzlich ein und freut
sich auf ihre Gäste.





Alarmübung am 22.10.2008

(EB) "Die Rimbacher Bevölkerung war zunächst bestimmt verunsichert. Aber
eine Alarmübung ist nun mal das probateste Mittel um den Ausbildungstand
einer Feuerwehr tatsächlich zu überprüfen", so der Rimbacher
Gemeindbrandinspektor Karsten Spilger anlässlich des Großaufgebot von
Einsatzfahrzeugen dieser Tage in Rimbach.
Eine Verpuffung in der Lackierkabine einer örtlichen Schreinerei mit
einer vermissten Person beschrieb die vorgegebenen Ausgangslage. Unter
der Einsatzleitung des Rimbacher Wehrführers Michael Kadel hatte
zunächst die Menschenrettung oberste Priorität. Die parallel
eingeleitete Brandbekämpfung wurde zu einer extremen Herausforderung als
nach einer Durchzündung der fiktive Brand auf den gesamten
Produktionsbereich übergriff. Nun galt es den direkt angrenzenden
Bürotrakt zu halten, eine Aufgabe die nur mit Unterstützung der bereits
nachalarmierten Ortsteilwehren aus Lauten-Weschnitz, Mitlechtern und
Zotzenbach zu erfüllen war. So waren innerhalb weniger Minuten sämtliche
Löschfahrzeuge aller Rimbacher Feuerwehren vor Ort.
"Bei der Vielzahl der eingesetzten Atemschutztrupps hat auch diese Übung
erneut gezeigt welche Bedeutung der konsequenten Atemschutzüberwachung
zukommt. Bewährt hat sich wieder die neu angeschaffte Wärmebildkamera
bei der Suche nach vermissten Personen", so der Rimbacher Wehrführer
Michael Kadel zusammenfassend.
Kleine Nachbesserungen sind immer möglich. Aber dass die Zusammenarbeit
der vier Rimbacher Wehren sehr gut funktioniert und diese insgesamt eine
schlagkräftige Truppe darstellen, das hat die Übung umfassend gezeigt.
Dies kam nicht zuletzt im Rahmen der "Manöverkritik", nach kritischer
Beobachtung des gesamten Übungsablaufs durch Bürgermeister Hans Jürgen
Pfeifer und Feuerwehrchef Karsten Spilger deutlich zum Ausdruck.
Ein besonderer Dank gilt abschließend den Inhabern der Schreinerei
Schmitt und Kapp für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes.





Inspektionsübung 2008

(EB) Ein Brand nach einer Explosion in einer Kfz.-Werkstatt, ein rasches
Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohngebäudes,
eine vermisste sowie eine schockbedingt zu betreuende Person. So
lauteten die Stichworte zur Ausgangslage der diesjährigen
Inspektionsübung der Rimbacher Feuerwehr.
Unter den kritischen Augen des Rimbacher Bürgermeisters Hans-Jürgen
Pfeifer, des Kreisbrandmeisters Reiner Agostin, des
Gemeindebrandinspektors Karsten Spilger, seines Stellvertreters Klaus
Kadel sowie einer großen Anzahl Mitgliedern der gemeindlichen Gremien,
unter ihnen der Vorsitzende der Gemeindevertretung Josef Rothmüller, war
Einsatzleiter Frank Schmitt von Anfang an in hohem Maße gefordert.
Oberste Priorität hatte selbstredend die Menschenrettung, die unter
Einsatz mehrerer Atemschutztrupps bereits nach drei Minuten zum Erfolg
führte. Diese rasche Rettung trotz vollkommen verrauchter Räumlichkeiten
war nicht zuletzt dem Einsatz der Wärmebildkamera zu verdanken, einer
Neuanschaffung der Rimbacher Feuerwehr. Gleichzeitig mussten die
besonderen Gefahren an der Einsatzstelle, die mit Gasflaschen, Lacken
und dergleichen gerade bei einer Kfz.-Werkstatt voll zum Tragen kommen
in der Einsatztaktik Berücksichtigung finden. Aber der Probleme nicht
genug, der fiktive Brand griff schlagartig auf das Wohngebäude über, so
dass die anfängliche Order des Einsatzleiters, eine Wasserversorgung von
der Weschnitz her aufzubauen sich spätestens dann als goldrichtig erwies.
Im Realfalle wäre eine solche Einsatzlage von einer Feuerwehr alleine
kaum zu bewältigen, und so wurden auch in diesem fiktiven Fall sämtliche
Ortsteilwehren sowie die Kollegen aus Fürth, speziell zur Sicherstellung
des Atemschutzes, zusätzlich alarmiert.
Die Menschenrettung war erfolgreich abgeschlossen und der Brandangriff
war aufgebaut, eigentlich eine erste Gelegenheit für Einsatzleiter Frank
Schmitt kurz durchzuatmen. Doch weit gefehlt. Das vom Kreisbrandmeister
eingespielte Szenario eines verletzten Feuerwehrmannes im Gebäude machte
ein sofortige Entscheidung notwendig. Bereitstehende Rettungstrupps
wurden losgeschickt, so dass bereits nach kürzester Zeit auch dieser
Kollege gefunden war und gerettet werden konnte.
Wehrführer Michael Kadel, der zu Beginn der Übung neben den bereits
genannten Personen ganz besonders auch Ehrenortsbrandmeister Heinz
Allert, die Mitglieder der Alters-und Ehrenabteilung sowie den
stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Mitlechtern Thomas Eberle
begrüßt hatte, leitete im Anschluss zur obligatorischen Manöverkritik über.
Dass es eine gelungene Übung war, darin waren sich alle Beobachter
einig. Von Anforderungen im Grenzbereich und einer Herausforderung, die
von allen sehr gut gelöst wurde sprach Reiner Agostin. In den
Mittelpunkt seiner Betrachtung stellte er die Menschenrettung, die nicht
zuletzt dank des Einsatzes der Wärmebildkamera bestens gelöst worden sei.
Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer bewertete das Ergebnis der Inspektion
mit sehr gut wobei er anmerkte, dass die Rimbacher Brandschützer
regelmäßig sehr schwierige und somit alles Können fordernde Objekte
heraussuche. Sein Dank galt der Wehr und den Kräften des DRK, bevor er
seine Rede mit der Feststellung schloss, dass Rimbach eine gut
ausgebildete Wehr habe, auf die sich die Bevölkerung jederzeit verlassen
könne.
Ein besonderer Dank der Rimbacher Feuerwehr gilt neben allen Zuschauern
insbesondere Familie Blatt, die ihr Anwesen zur Durchführung der Übung
zur Verfügung stellte.
Dass Spaß und Ernst oder Übung und Einsatz gerade bei der Feuerwehr sehr
eng beisammen liegen zeigte sich am Abend als während des
traditionsgemäß auf die Inspektionsübung folgenden Grillabends ein
umgestürzter Baum auf der K8 Richtung Albersbach den Einsatz der
Rimbacher Feuerwehr erforderlich machte.



Ferienspiele 2008

(EB) Ein breit gefächertes Angebot von interessanten Spielen bekamen die
Rimbacher Ferienspielkinder auch in diesem Jahr bei der Feuerwehr
geboten. Neben der Faszination, die die roten Autos sowieso schon auf
die Kinder ausüben, waren es die einzelnen Spielstationen wie
"Strahlrohrfussball", "Heißer Draht" oder die Station des
Spielmannszuges, die bei den Kindern für einen kurzweiligen Nachmittag
sorgten. Nahezu fünfzig Kinder erlebten Spiel und Spaß rund um des
Feuerwehrgerätehaus. Fast zwanzig Helfer kümmerten sich um die Kids
wobei die Vorbereitungen bei Frank Schmitt zusammenliefen und Thomas
Dörr die Moderation übernahm. Es war also ein Nachmittag an dem alles
stimmte. Da sogar das Wetter tadellos mitspielte waren die
abschließenden Wasserspiele natürlich das Highlight des Tages.



Wettkampfmannschaft belegt Patz 1 und 5

beim Kreisentscheid in Hüttenfeld



(EB) Nicht so warm und Nieselregen. Statistisch gesehen scheint diese
Witterung maßgeblich zum Erfolg der Rimbacher Wettkampfmannschaften
beizutragen. Wie schon so oft in den vergangenen Jahren herrschten exakt
diese Witterungsverhältnisse während der diesjährigen
Leistungswettkämpfe der Bergsträßer Feuerwehren in Hüttenfeld.
Die Rimbacher Wettkämpfer, die von leider nur sechs angetretenen
Mannschaften alleine zwei stellten, konnten sich mit dem ersten Platz
für die bevorstehenden Bezirksentscheidungen qualifizieren. Rimbachs
zweite Mannschaft erreichte einen respektablen fünften Platz.
"Für unsere erste Mannschaft lief es in diesem Jahr optimal, was das
Endergebnis von Eintausend von Eintausend erreichbaren Punkten zeigt",
so Trainer Christian Kloth. Natürlich braucht es dazu mehr als das
richtige Wetter. Monatelanges Training waren die Grundlage des Erfolges.
Aber auch Rimbach II hat sich wacker geschlagen, bedenkt man, dass die
Mehrzahl der Wettkämpfer spontan zusagte und der Sache wegen zur
Teilnahme bereit war.
Die Mannschaft Rimbach I hat sich somit für den Bezirksentscheid als
weiteren Schritt auf dem Weg zum Hessenentscheid qualifiziert.
Die Rimbacher Brandschützer konnten in Hüttenfeld aber noch weitere
Erfolge verbuchen. Tobias Hofmann hat mit dem Eisernen
Wettkampfabzeichen seine erste Leistungsmedaille erworben. Markus Papsch
und Oliver Spreng haben mit dem Erhalt des Goldenen Leistungsabzeichen
sozusagen die höchsten Weihen des Feuerwehrleistungswettkampfes erreicht.
Nach der Rückkehr gab also jede Menge Grund zum Feiern und so war der
Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer auch der erste Gratulant der
erfolgreichen Rimbacher Wehrmänner.






Jahreshauptversammlung 2008

(EB) „Ich ehre heute Kameraden, die länger in der Feuerwehr sind als ich auf der Welt“.Ein treffender Vergleich, den Kreisbrandmeister Reiner Agostin im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr gebrauchte. Er tat dies anlässlich der selbst in Feuerwehrkreisen ungewöhnlichen Ehrung von vier Feuerwehrkameraden. Denn jeweils sechzig Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr galt es bei Heinz Allert und Jakob Kling zu würdigen, jeweils ein halbes Jahrhundert sind es bei Peter Lang und Sigbert Weber, eine kaum vorstellbare Zeitspanne im Zeichen des Engagements für die Allgemeinheit. Wehrführer Michael Kadel führte durch die einzelnen Tagesordnungspunkte der Jahreshauptversammlung.. Sie wurde traditionsgemäß mit Musikstücken des Spielmannszuges eröffnet, bevor ganz besonders Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, Kreisbrandmeister Reiner Agostin, Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, sein Stellvertreter Klaus Kadel und Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert begrüßt wurden. Es folgte dann eine Vielzahl von Jahresberichten der einzelnen Sparten, die in beeindruckender Weise die im Jahre 2007 geleistete Arbeit innerhalb der Wehr dokumentierten. Tobias Hofmann und Tobias Tinz hatten die Kasse geprüft und bescheinigten Jan Bechtel eine einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag von Tobias Hofmann erfolgte die Entlastung des Gesamtvorstandes einstimmig. Zu Kassenprüfern 2008 wurden Markus Papsch und erneut Tobias Hofmann gewählt. Neben den bereits angesprochenen Ehrungen hatte Wehrführer Michael Kadel die angenehme Aufgabe ein Mitglied der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst zu übernehmen. Es ist dies Robin Reibold. Er wurde per Handschlag verpflichtet und wird nun mit dem Besuch der notwendigen Lehrgänge beginnen. Kreisbrandmeister Reiner Agostin wünschte der Rimbacher Feuerwehrfamilie alles Gute für das neue Jahr. Er lobte den guten Ausbildungsstand der Einsatzabteilung, der sich gerade wieder am Vorabend im Rahmen eines umfangreichen Brandeinsatzes in Lauten-Weschnitz gezeigt habe. Agostin sprach in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Wettkampfmannschaft an und bezeichnete sie nicht nur als Werbeträger für Rimbach sondern darüber hinaus für den gesamten Kreis Bergstraße. Als eine Zusammenfassung nahezu aller Kompetenzen im Bereich bürgerlichen Engagements bezeichnete Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer die von den einzelnen Spartenleitern vorgetragenen Jahresberichte. 2007 sei insofern ein gutes Jahr gewesen als man in den eigenen Reihen keine Verletzte zu verzeichnen gehabt habe und man von Einsätzen als Folge schwerer Verkehrsunfälle verschont geblieben sei. Dennoch sei die Einsatzabteilung durchschnittlich jede zweite Woche gefordert gewesen, und dass man selbst sehr komplexen Anforderungen ohne Einschränkungen gerecht werde habe der aktuelle Großeinsatz in Lauten-Weschnitz gezeigt. Pfeifer betonte die Bedeutung der Jugendarbeit, des Leistungswettkampfes und die Notwendigkeit einer permanenten Bewusstseinsbildung der Bedeutung der Feuerwehr in der Bevölkerung. Er brachte seine Zufriedenheit über das harmonische Zusammenwirken innerhalb der Wehr zum Ausdruck und wünschte den Anwesenden für das Jahr 2008 alles erdenklich Gute. Wehrführer Michael Kadel wies abschließend auf den geplanten Mehrtagesausflug der Wehr hin bevor er die Sitzung mit dem traditionellen Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr nahmen die Jahresberichte wie gewohnt einen wesentlichen Raum ein. So teilte Wehrführer Michael Kadel in seinem Bericht mit, dass neben einer Inspektionsübung, einer Großübung mit allen Ortsteilwehren und einer Alarmübung eine Vielzahl von Übungen der Gesamtwehr, Zug- und Gruppenübungen für einen optimalen Ausbildungsstand gesorgt haben. Dreiundzwanzig Feuerwehrleute haben die Qualifikation als Atemschutzgeräteträger, eine mittlerweile unverzichtbare Voraussetzung für einen optimalen Brandschutz. Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 541 Einsatzstunden geleistet, die sich auf 26 Einsätze verteilen, dies waren 9 Einsätze weniger als im Jahr zuvor. Die Rimbacher Einsatzkräfte mussten zu 11 Brandeinsätzen, 14 Technischen Hilfeleistungen und 1 Brandsicherheitsdienst ausrücken. Der sowieso schon sehr gute Ausbildungsstand wurde durch den Besuch von 10 weiteren Lehrgängen zusätzlich optimiert. So haben beispielsweise von insgesamt 46 aktiven Mitgliedern alleine 20 den Gruppenführer und 12 den Zugführerlehrgang was jedes mal einen zweiwöchigen Besuch der Landesfeuerwehrschule in Kassel bedeutet. Dass Feuerwehrleute vielseitig einsetzbar sind zeigt der Erfolg bei den jährlichen Ferienspielen. Wie in den vorangegangenen Jahren auch wurde im Rahmen der Ferienspiele 2007 70 Kindern ein hochinteressantes Programm geboten. Frank Faust, verantwortlich für die Jugendarbeit innerhalb der Rimbacher Feuerwehr legte Rechenschaft über die Arbeit seines Teams ab. 200 Stunden allgemeine Jugendarbeit, 85 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 135 Stunden Fortbildungen, Tagungen und dergleichen ergaben eine bemerkenswerte Bilanz. Insgesamt 27 Jugendfeuerwehrmitglieder besuchen derzeit die Übungsstunden und nehmen an den vielfältigen Aktivitäten teil wobei in diesem Jahr der Besuch des Mega - Zeltlagers sicherlich den Höhepunkt markierte. Stabführer Karl-Heinz Reibold berichtet über das abgelaufene Jahr innerhalb des Rimbacher Spielmannszuges. 36 Spielleute bilden ein solides Fundament für eine erfolgreiche Arbeit. Reibold erwähnte insgesamt sieben Auftritte im abgelaufenen Jahr, die Durchführung verschiedener Veranstaltungen zur Kaneradschaftspflege sowie die Aktivitäten im Rahmen der Verbandsarbeit. Reibold wünschte sich einen noch intensiveren Probenbesuch und bedankte sich abschließend für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Heinz Allert, federführend im Bereich der Alters -und Ehrenabteilung berichtete von derzeit insgesamt 25 Mitgliedern und wies auf die engagierte Teilnahme an allen Veranstaltungen der Wehr hin. Aus Krankheits - und Termingründen hätten im abgelaufenen Jahr leider keine eigenen Veranstaltungen durchgeführt werden können. Allert bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch die Wehr. Christian Kloth, „Chef“ der Leistungswettkämpfer verwies auf den ersten Platz seiner Truppe beim Bezirksentscheid und den beachtlichen achten Platz beim Landesentscheid in Rotenburg. Insgesamt 21 Übungen und somit ein zusätzlicher Aufwand von 450 Stunden zeugen von einem absolut wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung innerhalb der Einsatzabteilung. Aus dem Aufgabenfeld der Brandschutzerziehung berichtete Eberhard Bickel. Die diesbezüglichen Angebote seien sowohl was die Projekt - als auch die Elternarbeit betreffe seit Jahren fester Bestandteil der Jahresplanung der pädagogischen Einrichtungen. Allerdings werde es immer problematischer Kameraden freigestellt zu bekommen. Die Gemeinde Rimbach als Arbeitgeber bilde in diesem Zusammenhang eine erfreuliche Ausnahme, die Gesamtproblematik solle jedoch möglichst durch ein noch engeres Zusammenrücken der Ortsteile gelöst werden.Konsens herrschte bei allen Berichterstattern darüber, dass die Zusammenarbeit in der Wehr, mit der Wehrführung, dem Gemeindebrandinspektor und der Gemeinde konstruktiv und unproblematisch verlaufe.





Familienabend 2007

(EB) Der Familienabend der Rimbacher Feuerwehr bietet regelmäßig eine willkommene Gelegenheit, das zu Ende gehende Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. So war es dann auch ein bunter Strauß von Höhepunkten, die Wehrführer Michael Kadel ankündigen konnte, und die von Rudi Kadel und Werner Schmitt in gewohnt professioneller Weise moderiert wurden. Doch nach mehreren Liedbeiträgen des Spielmannszuges hatte der Rimbacher Wehrführer zunächst die angenehme Aufgabe, eine große Feuerwehrfamilie im bis auf den letzten Platz besetzten Rimbacher Restaurant „El Greco“ begrüßen zu können. Besonders willkommen konnte der den Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer nebst Gattin heißen, genauso wie Kreisbrandmeister Reiner Agostin, ebenfalls mit Frau. Angesichts der zu erwartenden Ehrungen weilte eigens Kreisstabführer Roland Ritter unter den Gästen. Ein besonderer Gruß ging an den Rimbacher Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger sowie an seinen Stellvertreter Klaus Kadel. Um es vorweg zu nehmen, Bürgermeister Pfeifer würdigte in seiner Ansprache das geleistete Engagement in allen Abteilungen und Sparten der Rimbacher Feuerwehr. Besonders brachte er seine Freude über die Darbietungen der jungen Nachwuchsspieler des Spielmannszuges zum Ausdruck. Er erwähnte die gute Zusammenarbeit der Rimbacher Wehren untereinander aber auch mit den Nachbarwehren. Er schloss seinen Redebeitrag mit einem herzlichen Dank und der Bemerkung, dass man mit sich und den erbrachten Leistungen wahrlich zufrieden sein könne. Ehrungen und Beförderungen sind Wertschätzung auf der einen Seite, zeigen aber andererseits auch welch zeitlicher Aufwand hinter dem „Hobby Feuerwehr“ steckt. Sei es die Ausbildung im Bereich der Musik oder aber im Bereich der Einsatzabteilung. Denn bevor jemand beispielsweise zum Brandmeister befördert wird hat er abgesehen vom jahrelangen Einsatzdienst Monate an der Landesfeuerwehrschule verbracht. So erhielten Thomas Dörr und Karsten Spilger für jeweils fünfundzwanzig Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr das Hessische Brandschutzehrenzeichen in Silber. Bernd Schäfer wurde gar aufgrund seiner dreißigjährigen aktiven Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung zum Ehrenmitglied ernannt. Wehrführer Michael Kadel erhielt die Ernennungsurkunde zum Brandmeister und Markus Papsch hat sich mit dem erfolgreichen Besuch des Gruppenführerlehrganges die Voraussetzung für die Beförderung zum Löschmeister erworben. Zusammengenommen einhundertfünfundzwanzig Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehrmusik galt es bei den Spielleuten zu ehren. Petra Fuhr und Marion Kohl sind bereits drei Jahrzehnte Aktivposten beim Rimbacher Spielmannzug, Ilka Fink ist sage und schreibe ein Vierteljahrhundert dabei und Stephanie Roth sowie Nadja Tinz können zwanzig Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehrmusik verbuchen. Den Wert einer fundierten Ausbildung beim Rimbacher Spielmannszug beschreibt die Tatsache, dass drei junge Spielerinnen erfolgreich die D1-Leistungsprüfung abgelegt haben und dafür entsprechend ausgezeichnet wurden. Es waren dies Angelina Fischer, Christina Erb und Meike Schmitt. Spannung herrschte im Verlaufe des gemütlichen Teils des Abends. In bewährter Weise hatte Werner Schmitt mit seinem Vorbereitungsteam ein buntes und wie gesagt spannendes Programm auf die Beine gestellt. Und so winkten am Ende interessanter Spiele verlockende Preise für die Gewinner. Fast schon Tradition hat das Verlesen der Bierzeitung durch Roland Rettig. In seiner unnachahmlichen Art glossierte er Ereignisse des Jahres und so mancher konnte sich in seinen humorvollen Beiträgen wiederfinden. Hans-Jürgen Pfeifer bezeichnete in seiner Ansprache die Jugendfeuerwehr als die eigentliche Zukunft der Wehr. Dass diese Zukunft in Rimbach auf optimalen Säulen steht wurde anhand einer beeindruckenden Präsentation deutlich. Die Jugendbetreuer um ihren Chef Frank Faust hatten eine Fotoshow vorbereitet, die in kurzweiliger Form die hohe Qualität der in der Rimbacher Feuerwehr geleisteten Jugendarbeit zeigte.





Großübung aller Rimbacher Wehren

(EB) Es waren im Wesentlichen zwei Erkenntnisse, die die gemeinsame Übung
aller Rimbacher Feuerwehren am vergangenen Samstag erbrachte. Die eine ist
erfreulich und lässt sich mit einem Zitat aus der anschließenden
"Manöverkritik" des Rimbacher Bürgermeisters Hans-Jürgen Pfeifer trefflich
zusammenfassen:"Sie haben gezeigt, dass man sich auf die Rimbacher
Feuerwehren verlassen kann". Die zweite Erkenntnis ist weniger erfreulich
und betrifft das Verhalten der Autofahrer. "Das größte Problem bei dieser
Übung war die Sicherheit unserer Einsatzkräfte angesichts des häufig
rücksichtslosen Verhaltens der Verkehrsteilnehmer auf der B38", so
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger.
Die Großübung jedoch verlief gut und Einsatzleiter Bastian Weisener hatte
die Lage ausnahmslos im Griff. Angenommen worden war ein Lkw-Brand in der
Werkstatthalle der Lkw-Vertretung der Familie Schmid in der Schlossstraße.
Eine heikle Lage angesichts des Gefahrenpotentials eines Kfz-Betriebes. Doch
damit nicht genug, drei Personen galten als vermisst, was natürlich den
wichtigsten Aspekt für den Aufbau des gesamten Einsatzes bedeutete. Bereits
vier Minuten nach Eintreffen von Einsatzleiter Weisener waren alle drei
Löschfahrzeuge der Rimbacher Feuerwehr vor Ort. Die Besatzungen von zwei
Fahrzeugen übernahmen die Menschenrettung bevor Löschangriffe aufgebaut
wurden. Das dritte Fahrzeug widmete sich sofort ausnahmslos der
Brandbekämpfung.
Die zwischenzeitlich alarmierten Kollegen des Rimbacher Ortsvereins des
Deutschen Roten Kreuzes hatten gerade ihren Verbandsplatz eingerichtet als
die erste vermisste Person gefunden und dem Rettungsdienst übergeben worden
war. Es lagen insgesamt zwölf Minuten zwischen Alarmierung und Rettung aller
vermisster Personen, eine durchaus akzeptable Zeit.
Die durch Weisener nachalarmierten Kräfte aus den Rimbacher Ortsteilen waren
zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffen. Die Kollegen aus Zotzenbach bauten
einen weiteren Brandangriff auf und stellten die Wasserversorgung von der
Weschnitz her sicher. Lauten-Weschnitz und Mitlechtern stellten weitere
Atemschutztrupps zur Verfügung und übernahmen die Absicherung der gesamten
Einsatzstelle.
Schaum brauchte bei den Löscharbeiten nicht eingesetzt werden.
Allerdings waren entsprechende Vorbereitungen bereits getroffen worden.
Angesichts des Einsatzumfanges entschloss sich Weisener, wenn auch nur
fiktiv, die Kollegen aus Mörlenbach nachzufordern. Letztendlich waren
insgesamt fünf C-Rohre und fünf Atemschutztrupps im Einsatz. Es waren zwei
Druckbelüfter in Stellung gebracht, der in Eigenhilfe gebaute
Atemschutzanhänger wurde mit gutem Erfolg seiner ersten Bewährungsprobe
unterzogen und die gesamte Abwicklung des Funkverkehrs über das
Einsatzleitfahrzeug hat sich erneut in hohem Maße bewährt.
Im Rahmen der abschließenden Besprechung bei der Gemeindebrandinspektor
Karsten Spilger Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, die Mitglieder der
gemeindlichen Gremien und Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert begrüßen konnte
war man sich über den erfolgreichen Verlauf der Großübung einig.
Pfeifer sprach neben der bereits erwähnten Kritik am Verhalten der
Autofahrer von einem schwierigen Übungsobjekt, das die Wehren gefordert und
gleichzeitig die gute Organisation der Zusammenarbeit der Wehren
untereinander und mit den Kollegen des Rettungsdienstes gezeigt habe.
Der Rimbacher Feuerwehrchef hob die beiden "Knackpunkte"
Wasserversorgung und Menschenrettung hervor, die beide zur vollen
Zufriedenheit gelöst worden seien. Abschließend brachte er seinen Dank
gegenüber Familie Schmid, den Inhabern der Lkw- Werkstatt für die
Bereitschaft entgegen, ihr Anwesen als Übungsobjekt zur Verfügung zu
stellen.
Einsatzleiter Bastian Weisener fasste abschließend die einzelnen Schritte
seines Vorgehens zusammen und zeigte so die Chronologie eines insgesamt
gelungenen Übungseinsatzes auf.



Ehrenmitglied

(EB) Es war das erste Mal in der mehr als hundertjährigen Geschichte der
Rimbacher Feuerwehr, dass ein eine Privatperson zum Ehrenmitglied
ernannt wurde. Diese höchste Auszeichnung der Rimbacher Brandschützer
war seither ausschließlich verdienten Einsatzkräften vorbehalten. So
muss schon ein gehöriger Grund vorgelegen haben, dass Reiner Spilger,
Chef des ortsansässigen Glasverarbeitungswerkes Spilger diese Ehre
zuteil wurde und die Verantwortlichen der Rimbacher Feuerwehr mit einer
historischen Tradition brachen. Der sechzigste Geburtstag des
Firmeninhabers bildete den geeigneten Rahmen. Die Verleihung der Urkunde
und eines Zinntellers durch Wehrführer Michael Kadel hingegen konte nur
ein symbolischer Dank für eine langjährige Unterstützung der Rimbacher
Brandschützer in unzähligen Bereichen sein. Besonders hervor hob Kadel
die Hilfe beim Umbau des Gerätehauses und die jährlich wiederkehrende
Hilfe bei der Durchführung der Zeltlager der Jugendfeuerwehr. Dass die
bei Reiner Spilger angestellten aktiven Feuerwehrleute im Bedarfsfalle
freigestellt werden scheint sich für ihn von selbst zu verstehen. Und
dass neben Wehrführer Michael Kadel und weiteren Verantwortlichen der
Gemeindebrandinspektor zumindest in seiner offiziellen Funktion fehlte,
lag einzig und allein daran, dass es sich bei Karsten Spilger eben um
den Sohn von Reiner Spilger handelt.



Wettkampf / Landesentscheid

(EB) Einen beachtlichen achten Platz unter den einundzwanzig besten
Feuerwehren Hessens konnten die Rimbacher Wettkämpfer beim
Landesentscheid in Rotenburg an der Fulda erringen. Die Männer um ihren
Trainer Christian Kloth hatten zuvor durch einen ersten Platz beim
Kreisentscheid in Hüttenfeld und einen ebenfalls ersten Platz beim
Bezirksentscheid in Münster bei Dieburg die Zugangsvoraussetzungen zur
höchsten hessischen Wettkampfklasse der Freiwilligen Feuerwehren
souverän erfüllt. Dass sie ihr Handwerk beherrschen haben die Rimbacher
Wettkämpfer in der zurückliegenden Saison wahrlich bewiesen. So sind sie
nicht nur Werbeträger für die Gemeinde Rimbach sondern sondern durch
stete Übung und Ausbildung Leistungsträger wenn es um den harten
Einsatzalltag geht.





Das Bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft beim Bezirksentscheid in
Münster, gemeinsam mit Kreisbrandmeister Rainer Agostin,
Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller und Gemeindebrandinspektor Karsten
Spilger.



Partner der Feuerwehr



"Sie sorgen dafür, dass das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr
auch tagsüber möglich ist." Dieser zentrale Satz aus der Rede des
Rimbacher Bürgermeisters Hans-Jürgen Pfeifer anlässlich der Verleihung
des Förderschildes "Partner der Feuerwehr" bringt es auf den Punkt.
Freiwillige Feuerwehren brauchen Partner, insbesondere in den Reihen der
örtlichen Arbeitgeber. Denn nur wenn der Arbeitnehmer im Alarmfall
unverzüglich zum Einsatz eilen kann, funktioniert das bewährte System
der Freiwilligen Feuerwehr auch weiterhin.
Drei dieser Partner konnte der Rimbacher Wehrführer Michael Kadel dieser
Tage im Rimbacher Feuerwehrhaus herzlich willkommen heißen: Heinz
Katzenmeier von der Firma Baumag Bauzentrum, Reiner Spilger vom
Glasbearbeitungswerk Spilger und Willi Schäfer von der Volksbank
Weschnitztal, allesamt Rimbacher Firmeninhaber oder Geschäftsführer, die
aktive Feuerwehrleute in ihren Mitarbeiterreihen haben und diese in der
Ausübung ihrer ehrenamtlichen Aufgaben tatkräftig unterstützen. Eben
dafür wurden sie im Rahmen der bundesweiten Aktion "Partner der
Feuerwehr" geehrt.
Hans -Jürgen Pfeifer bedankte sich bei den drei Firmenvertretern ganz
herzlich und erinnerte gleichzeitig daran, dass der Feuerwehrdienst eine
ganz besondere Form des ehrenamtlichen Engagements sei. Er sei
risikoreich auf der einen Seite, werde andererseits aber oftmals als
selbstverständliche und jederzeit zur Verfügung stehende Dienstleistung
in Anspruch genommen. Insofern wünsche er sich mehr Anerkennung dieser
Form des Engagements in der Bevölkerung. Diese in Rimbach erstmals
durchgeführte Verleihung hingegen verstehe er als Auftaktveranstaltung,
in der Hoffnung, dass weitere Arbeitgeber dem Beispiel der drei geehrten
Betriebe folgen mögen.
Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller überbrachte im Namen des Deutschen
Feuerwehrverbandes sowie des Landes -und des Kreisfeuerwehrverbandes
herzliche Glückwünsche und bezeichnete das vorbildliche Verhalten der
drei genannten Firmen als einen extrem wichtigen Beitrag für die
Sicherheit der Bevölkerung. Für den Arbeitnehmer könne es in Zeiten
knapper Arbeitsplätze brenzlig werden, wenn er ohne Zustimmung seines
Chefs den Betrieb verlasse und zum Einsatz eile. Für seinen Chef
wiederum trete eine ähnliche Situation ein wenn der Kunde kein
Verständnis für dadurch bedingte Terminverschiebungen zeige. Für den
Kunden wiederum könne es im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig werden,
wenn er die Feuerwehr brauche, diese aber wegen Personalmangel nicht zur
Verfügung stehe. So schließe sich der Kreis und letztendlich sei
Verständnis und Unterstützung von allen Beteiligten gefordert.
Die Veranstaltung selbst wurde umrahmt von musikalischen Einlagen des
Spielmannszuges. Neben Bürgermeister und Kreisbrandinspektor befanden
sich Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung,
Kreisbrandmeister Reiner Agostin von der Brandaufsicht und
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger nebst seinem Vertreter Klaus
Kadel unter den Gästen. Genau wie Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert an
der Spitze der Alters -und Ehrenabteilung, die Mitglieder der
Einsatzabteilung und Vertreter der Ortsteilwehren brachten auch sie
durch ihr Erscheinen ihren Dank den Herren Katzenmeier, Spilger und
Schäfer gegenüber zum Ausdruck.





(EB) Mehr als 50 Ferienspiel -Kinder fanden am Mittwoch den Weg zur
Rimbacher Feuerwehr. Nach der Begrüßung durch den Wehrführer Michael
Kadel ging es auch schon los. Gruppen wurden eingeteilt um dann in ganz
Rimbach verteilte Aufgaben zu lösen. Mal waren die Anforderungen
sportlicher Natur ein andermal ging es um Wissen oder
Erfindungsreichtum. Nach der Ortsrallye ging es zurück zur Feuerwache wo
Getränke und Eis auf die Kids warteten. Die Siegerehrung war
gleichzeitig die Ernennung zu Kinderlöschmeistern. Zum Ausdruck kam dies
durch die Überreichung einer Urkunde. Sieger waren sie eigentlich alle.
Die beste Siegergruppe allerdings erhielt zusätzlich noch einen
Eisgutschein. Wasserspeile haben bei der Rimbacher Feuerwehr Tradition.
So war den Kindern sofort klar was der Aufbau eines Großen Wasserwerfers
bedeutete. Blitzschnell war die Kleidung gegen Badesachen getauscht
sodass auch angesichts des schönen Wetters jede Menge Badespaß angesagt war.



(EB) Grund zur Freude herrscht derzeit bei den Rimbacher Brandschützern.
Beim diesjährigen Feuerwehrleistungswettkampf auf Kreisebene in
Hüttenfeld konnte die Rimbacher Wettkampfmannschaft an den Erfolg der
Vorjahre anknüpfen und den ersten Platz erreichen.
Die Rimbacher Siegermannschaft hat sich somit für die Teilnahme am
Bezirksentscheid am 30. Juni in Münster qualifiziert. Dort treffen die
besten Mannschaften aus dem Bereich des Regierungspräsidiums Darmstadt
aufeinander um die Teilnahme am Hessenentscheid untereinander auszumachen.
Das seit Februar stattfindende Training unter "Coach" Christian Kloth
hat sich ausgezahlt. Nach dem Motto nach dem Wettkampf ist vor dem
Wettkampf laufen zwischenzeitlich bereits die Vorbereitungen für Münster
auf Hochtouren.


Das Bild zeigt die Rimbacher Wettkampfmannschaft,von links stehend:
Björn Schmitt, Guido Barke, Markus Papsch, Tobias Hofmann, Adrian Eckert
von links sitzend: Tobias Tinz, Frank Faust, Oliver Spreng, Bastian Weisener






Wieder ein "Doppelsieg" für die Rimbacher

Rimbach. ( -dt ) Die Feuerwehrleistungsübungen Kreis Bergstraße fanden in diesem Jahr in Rimbach statt, zum ersten Mal seit es diesen Wettbewerb gibt. Bekanntlich hat die Rimbacher Wehr im vergangenen Jahr den Landeswettbewerb gewonnen und war auch in den Jahren zuvor zumeist auf vorderen Plätzen zu finden. Schon am frühen Samstagvormittag waren die Mannschaften in der Weschnitztalgemeinde eingetroffen, wo die Freiwillige Feuerwehr im Sportplatzgelände alles für die Leistungsübung vorbereitet hatte. Nur sieben Mannschaften hatten sich dafür gemeldet, die nun am ganzen Vormittag ihr feuerwehrtechnisches Können und Wissen bei einer praktischen Übung und beim beantworten von Fragen auf einem hierzu vorgelegten Bogen zu beweisen hatten. Die Aufgabe der Schiedsrichter hatten Wehrführer aus dem Odenwaldkreis übernommen, um von vornherein eine neutrale Bewertung zu gewährleisten. Es war schon über die Mittagszeit, als vor dem Sportlerheim die Siegerehrung stattfand, eingeleitet vom klingenden Spiel des Rimbacher Spielmannszuges unter der Leitung von Stabführer Karl-Heinz Reibold. Kreisbrandinspektor Müller begrüßte unter den in ihrer Einsatzkleidung angetretenen Brandschützern Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer und dankte diesem für die Überlassung des Sportzentrums als Übungsgelände. Den Mannschaften bescheinigte er, dass alle sehr gute Leistungen gezeigt haben, was auch daraus zu erkennen sei, dass die Ergebnisse eng beieinander liegen. Der Rimbacher Bürgermeister bedankte sich bei den örtlichen Organisatoren und betonte, dass es wichtig sei, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren im Wettkampf draußen der Bevölkerung zeigen. Auch dadurch werde das Ansehen der Feuerwehren gestärkt. Den Mitgliedern der Mannschaften bestätigte er, dass alle vor dem Wettkampf sehr viel Zeit zur Vorbereitung aufgebracht haben. Pfeifer bedauerte, dass nur sieben Mannschaften zur Kreisleistungsübung angetreten sind. Was in den Übungsstunden geleistet wird, sei doch auch im Ernstfall sehr wichtig. Der Kreisbrandinspektor bedankte sich bei der Rimbacher Wehr für die Ausrichtung des Wettbewerbs und eröffnete die Siegerehrung mit der Überreichung von Feuerwehrleistungsabzeichen an Feuerwehrleute, die innerhalb des Mannschaftswettbewerbs die Zusatzprüfung hierfür bestanden haben. Das Abweichen in Eisen erhielt Thomas Helmling (Mörlenbach), in Bronze Nicole Gehron (Bensheim-Zell), Jan Luders (Elmshausen), Robert Gölz, Thomas Jäger, Dirk Kinscherf und Ralf Wiegand (alle Mörlenbach), in Silber Holger Mössinger, Michael Gerber und Carmen Russ (alle Bensheim-Zell), Robert Markgraf (Lorsch) und Thomas Seltner (Mörlenbach), in Gold Marco Bauer (Einhausen), Holger Fritz (Lorsch), Tobias Tinz (Rimbach) und Markus Schön (Fürth-Krumbach). Danach standen sieben Pokale und der Wanderpokal für die sieben Mannschaften bereit. Den ersten Platz hatte erneut die Mannschaft Rimbach I mit 1000 Punkten erreicht. Sie wird den Kreis bei den weiteren Entscheiden vertreten. 1000 Punkte hatte auch die Mannschaft Rimbach II erzielt. Nur durch einen Zusatzfragebogen war die Platzierung zugunsten der ersten Mannschaft entschieden worden. Die weitere Platzierung: 3. Lorsch mit 994 Punkten, 4. Mörlenbach mit 990 Punkten, 5. Fürth-Krumbach mit 985 Punkten, 6. und 7. Einhausen und Bensheim-Zell mit je 972 Punkten. In der siegreichen Rimbacher Mannschaft wirkten mit: Michael Kadel, Björn Schmitt, Tobias Tinz, Bastian Weisener, Andreas Christoffel, Adrian Eckert, Markus Papsch, Jürgen Reinig und Oliver Spreng. Die zweite Mannschaft setzte sich zusammen aus Thomas Dörr, Karsten Spilger, Thomas Getrost, Claus Tinz, Jan Bechtel, Frank Faust, Christian Kloth, Frank Schmitt und Stefan Schuch.







Aktuelle Einsätze finden Sie hier.

Kreisjugendfeuerwehrtag 2010

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens lud die Jugendfeuerwehr Lorsch zum diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag ein – und alle kamen. So auch die Jugendfeuerwehr Rimbach für die dieser Aktionstag einer der Höhepunkte im Kalender ist. Rund um das neue Gerätehaus in Lorsch wartete eine große Aktionsmeile auf die Besucher. Die Kameraden aus Lorsch hatten extra für die jungen Mitglieder zahlreiche Spiele und eine große Fahrzeugausstellung organisiert. Sogar eine eigene Aktionsmeilenralley wurde auf die Beine gestellt umso für einen kurzweiligen Nachmittag zu sorgen. Mit großem Optimismus stellten sich auch die Rimbacher Brandschützer den Aufgaben und Spielen. So musste u.a. ein Fragebogen mit feuerwehrtechnischen Fragen gelöst werden. Ein anderes Spiel verlangte viel Geschick und Zielgenauigkeit von den Jugendlichen, denn sie mussten einen Leinebeutel durch eine Leiter werfen. Alle Aufgaben lösten die Rimbacher mit guten Ergebnissen und so wartet man gespannt auf die Siegerehrung. Mit einer guten Platzierung beschlossen die Floriansjünger diesen rundum gelungenen Nachmittag und fuhren mit der Vorfreude auf das nächste Event zurück nach Rimbach.





Wenn auch du Lust auf Action, Spiel und Spaß hast, besuch uns doch einfach mal. Wir treffen uns jeden Dienstag von 18 bis 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Rimbach.

Vorbeikommen – Reinschnuppern – Mitmachen!





Waldbrandübung Kirschhausen 26.06.2010

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BerufsjugendfJugendfeuerwehr rettet Hund von Baum

(OS) Ein verwirrter Tierbesitzer, ein Hund auf einem Baum und das alles Nachts um halb drei… Am vergangenen Dienstag bot sich den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Rimbach genau dieses Spektakel. Und damit die Einsatzübung so realistisch wie möglich durchgeführt werden konnte, platzierten die Jugendbetreuer ein Kuscheltier auf einem Baum nahe der Realschule in Rimbach. So staunte Gruppenführer Nils Öhlenschläger nicht schlecht, als er im Baum das Tier entdeckte. Schnell befahl er seiner Mannschaft die Leiter in Stellung zu bringen. Da trotz schönstem Sommerwetter von einem Einsatz in der Nacht ausgegangen wurde, baute ein weiterer Trupp schnell ein paar Lampen rund um den Baum auf. Jens Schmitt war schließlich der Tierretter in der Not und befreite den verängstigten Hund aus seiner misslichen Lage. Auch der Tierbesitzer Oliver Spreng freute sich sehr und fand im Anschluss an die Übung nur lobende Worte für die jungen Brandschützer.

Wenn auch du Spaß daran hast anderen Menschen oder Tieren zu helfen, dann schau doch einfach mal bei uns vorbei.

Wir treffen uns jeden Dienstag von 18 bis 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Fahrenbacher Straße.

Vorbeischauen – Reinschnuppern – Mitmachen!

Inspektionsübung

(EB) Der Brand eines Traktors in der Scheune eines landwirtschaftlich geprägten Anwesens und eine vermisste Person. So stellte sich die Ausgangslage der diesjährigen Inspektionsübung der Rimbacher Feuerwehr zunächst dar.
Unter den kritischen Augen des Rimbacher Bürgermeisters Hans-Jürgen Pfeifer, des Kreisbrandmeisters Reiner Agostin, des Gemeindebrandinspektors Karsten Spilger, sowie Mitgliedern der gemeindlichen Gremien, war Einsatzleiter Bastian Weisener von Anfang an in hohem Maße gefordert.
Oberste Priorität hatte selbstredend die Menschenrettung, die unter Einsatz mehrerer Atemschutztrupps binnen kurzem zum Erfolg führte. Gleichzeitig mussten die besonderen Gefahren der Einsatzstelle, wie eventuell vorhandenen Dünger oder Kraftstoff sowie insbesondere die enge Bebauung in der Einsatztaktik Berücksichtigung finden. Aber der Probleme nicht genug, der fiktive Brand griff während der Löscharbeiten schlagartig auf die Scheune über, so dass die anfängliche Order des Einsatzleiters, zusätzlich zur Nutzung der vorhandenen Hydranten eine Wasserversorgung vom Waldbach her aufzubauen, sich spätestens dann als goldrichtig erwies. Die Wasserversorgung war somit trotz des hohen Bedarfs für die aufgebauten Riegelstellungen zu keiner Zeit ein Problem.
Im Realfalle wäre eine solche Einsatzlage allerdings von einer Feuerwehr alleine kaum zu bewältigen, und so wurden auch in diesem fiktiven Fall sämtliche Ortsteilwehren sowie eine Drehleiter zusätzlich alarmiert.
Die Menschenrettung war nach wenigen Minuten erfolgreich abgeschlossen und die gerettete Person den Kollegen vom Rettungsdienst übergeben. Der Brandangriff war aufgebaut, somit bestand die erste Gelegenheit für Einsatzleiter Bastian Weisener und seinen Abschnittsleiter Karl-Heinz Weimar kurz durchzuatmen.
Wehrführer Michael Kadel, der zu Beginn der Übung neben den bereits genannten Personen ganz besonders auch die Kollegen vom DRK Rimbach unter der Leitung von Kai Stepp sowie Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert und die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung begrüßt hatte, leitete im Anschluss zur obligatorischen Manöverkritik über.
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger fasste den Ablauf der Übung noch einmal zusammen. Neben geringfügigen Verbesserungsmöglichkeiten bei der Aufstellung der Löschfahrzeuge sprach der Rimbacher Feuerwehrchef von einem zügigen Ablauf des Einsatzes und einer sehr schnell durchgeführten Menschenrettung.
Dass es eine gute und vor allem von Weisener kompetent geleitete Übung war, darin waren sich alle Beobachter einig. So sprach dann auch Kreisbrandmeister Reiner Agostin von einer „gelungenen Sache“. In den Mittelpunkt seiner Betrachtung stellte er neben der Menschenrettung, vor allem auch den vom Einsatzleiter sofort eingeleiteten umfassenden Brandangriff.
Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit dem Verlauf der Inspektion Sein Dank galt der Wehr und den Kräften des DRK, wobei er die Bedeutung der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen betonte. Sein Dank galt neben den Aktiven vor allem auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die vor der Inspektionsübung ihr Können bereits unter Beweis gestellt hatten. Der Rimbacher Rathauschef wies aber auch auf die im Rahmen des demographischen Wandels zu erwartenden Personalprobleme bei den ehrenamtlichen Helfern hin und appellierte an die Feuerwehrjugend, Werbung zu betreiben und Schulkameraden für die Sache der Feuerwehr zu begeistern.
Ein besonderer Dank der Rimbacher Feuerwehr gilt neben allen Zuschauern insbesondere Familie Mader, die ihr Anwesen zur Durchführung der Übung zur Verfügung stellte.

Wandertag der Jugendfeuerwehr 2010

(OS) Auf eine geheimnisvolle Reise begaben sich am vergangenen Sonntag die Mitglieder der Feuerwehr Rimbach. Auf Einladung der Jugendfeuerwehr trafen sich am frühen Sonntagmorgen zahlreiche Mitglieder des Vereins um sich auf den Weg an einen geheimen Ort zu machen. Die Führung dieser Wanderungen hatte Jugendwart Frank Faust übernommen. Vom Feuerwehrgerätehaus zog die Gruppe Richtung Waldparkplatz Tränke. Dort erwartete die Wanderschar die erste Pause. Und während die Einen die Pause zum Verschnaufen nutzten, spielten die Anderen eigens vorbereitete Spiele zum Verweilen. Bei herrlichem Spätsommerwetter ging es schließlich weiter Richtung Zielpunkt, denn dort erwartete die Gruppe eine stärkende Mahlzeit und erfrischende Getränke. Das Küchenteam hatte schon früh morgens mit den Vorbereitungen begonnen und so war es auch kaum verwunderlich, dass der Gulascheintopf bis auf den letzten Löffel leer wurde. Als Zielort hatten sich die Jugendbetreuer in diesem Jahr die Schutzhütte „Sängerwarte“ ausgesucht. Im Schatten der Bäume genossen die Wanderer die sommerlichen Wetterbedingungen. Selbst die routinemäßige Testalarmierung der Meldeempfänger durch die Leitstelle Bergstraße um 13 Uhr konnte die Feuerwehrmänner nicht aus der Ruhe bringen. Um die Mittagszeit kehrte man schließlich ins Gerätehaus nach Rimbach zurück um dort bei Kaffee und Kuchen den diesjährigen Wandertag ausklingen zu lassen. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr möchten sich an dieser Stelle ganz besonders beim Küchenteam, allen Teilnehmern und Helfern bedanken. Auch im nächsten Jahr ist wieder eine Wanderung am Tag der Deutschen Einheit geplant. Alle Wanderfreunde sind hierzu herzlich eingeladen

Sei kein Träumer – verwirkliche deinen Traum

„Wenn ich mal groß bin, möchte ich Feuerwehrmann werden“. Diesen Berufswunsch haben viele Jugendliche. Einmal mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen mit den großen Löschfahrzeugen fahren und einen Brand löschen. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Rimbach wird dieser Traum nun wahr. Am letzten Augustwochenende schlüpfen die jungen Floriansjünger in die Rolle von echten Berufsfeuerwehrmännern und –frauen. Gemeinsam mit ihren Betreuern absolvieren sie im Gerätehaus Rimbach einen 24 Stunden Dienst. Welche Aufgaben die Jugendlichen im Detail zu lösen haben, möchte Jugendwart Frank Faust noch nicht verraten. Eins ist jedoch klar: Neben den typischen Aufgaben auf einer Feuerwache wie Essen kochen, Dienstsport und kleineren Übungen, steht die Einsatzbereitschaft im Mittelpunkt. Und so können die Teilnehmer gespannt sein, welche fiktiven Einsätze sie in den 24 Stunden erwarten. Die Jugendfeuerwehr Rimbach möchte die Rimbacher Bürger an dieser Stelle über mögliche Verkehrsbehinderungen im Rahmen der fiktiven Einsätze informieren. Wenn auch du einmal ein echter Feuerwehrmann oder eine echte Feuerwehrfrau werden möchtest, dann schau doch mal bei uns vorbei. Die Jugendstunden der Jugendfeuerwehr Rimbach finden während der Schulzeit immer dienstags von 18 bis 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus statt.

Autor: Oliver Spreng

(EB) Die Idylle trügt in Unter-Mengelbach, zumindest aus der Sicht der Brandschützer. Der „Brand“ eines Bauernhofs im schön gelegenen Weiler stellte die Rimbacher Feuerwehren vor eine große Herausforderung. Einsatzleiter Michael Merker löste die Aufgabe gut. Gleichwohl wurden bei der diesjährigen Großübung aller Rimbacher Wehren für die zukünftige Einsatzplanung wichtige Erkenntnisse gewonnen.
Unachtsamkeit führte zum fiktiven Brand der Scheune eines abseits gelegenen Gehöfts. Der fahrlässige Brandstifter wurde in der Scheune vermisst. Ein Nachbar erlitt ob der Aufregung einen Herzinfarkt und musste aus dem ersten Stock seines Hauses über den Balkon gerettet werden.
Selbstredend hatte die Menschenrettung Vorrang und führte in beiden Fällen, einmal durch den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern und zum anderen durch den Bau eines sogenannten Leiterhebels zum schnellen Erfolg. Ebenso zügig wurden die in der Scheune gelagerten Gasflaschen gefunden und ins Freie gebracht.
Zeitgleich galt es eine Riegelstellung hin zum Wohnhaus des Anwesens aufzubauen um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Vor dem Hintergrund der benötigten Löschwassermengen lag in deren Heranführung die eigentliche Herausforderung dieser Großübung.
Alarmiert worden waren alle Rimbacher Wehren sowie das neue Großtanklöschfahrzeug der Gemeinde Mörlenbach. Der Löschwasserbedarf konnte so im Erstangriff mittels der wasserführenden Fahrzeuge abgedeckt werden. Von der Wasserentnahmestelle am Zotzenbacher Ortsrand wurde zwischenzeitlich über eine Distanz von nahezu 2000 Metern ein Versorgungsleitung aufgebaut, die die Pufferbehälter speiste und langfristig die Löschwasserversorgung sicherte.
Im Rahmen der anschließenden Manöverkritik bedankte sich der Zotzenbacher Ortsvorsteher Thilo Müller – Bürgermeister Hans Jürgen Pfeifer war terminlich verhindert – für die gezeigten Leistungen und die Bereitschaft, die eigene Freizeit für die Sicherheit der Bürger zu opfern. Er tat dies auch im Namen der anwesenden Mitglieder der gemeindlichen Gremien. Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger fasste die wesentlichen Ergebnisse der Großübung zusammen und bedankte sich bei allen Anwesenden insbesondere bei Familie Kadel für die Bereitschaft, ihr Anwesen zur Verfügung zu stellen sowie bei den Kameraden aus Mörlenbach für die nachbarschaftliche Löschhilfe.

„The little drummerboy“ und „I will follow him“ sind nur zwei Lieder aus einer ganzen Anzahl von flotten Rhythmen, mit denen der Spielmannszug unter der Leitung von Stephanie Roth den diesjährigen Familienabend der Rimbacher Feuerwehr eröffnete.
Nach der Begrüßung durch Wehrführer Michael Kadel, der insbesondere Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer sowie den Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger und seinen Stellvertreter Klaus Kadel willkommen hieß, galt das Interesse zunächst einmal den kulinarischen Köstlichkeiten, die die Metzgerei Rettig in gewohnt vorzüglicher Qualität vorbereitet hatte.
„Ein Tag als Berufsfeuerwehrmann“ war der Titel einer Präsentation, die von Oliver Spreng und Frank Faust im Anschluss gezeigt wurde. Sie dokumentierte in kurzweiliger Art und Weise was gute Jugendarbeit heißt und wie viel Zeit und Engagement dahinter stecken. So haben die Mitglieder der Rimbacher Jugendfeuerwehr mehr als vierundzwanzig Stunden Dienst auf der Feuerwache geschoben und in dieser Zeit wie die Profis acht „Einsätze“ gefahren.
Eben noch konnten sich die Kleinsten des Rimbacher Spielmannszuges eindrucksvoll präsentieren, für Domenic, einer der ganz jungen Trommler war es sogar die persönliche Premiere, schon standen Ehrungen für feuerwehrmusikalisches Engagement über mehrere Jahrzehnte hinweg auf dem Programm. Feuerwehrführung und Rathauschef ehrten gemeinsam Tanja Markert für fünfzehn Jahre aktive Mitgliedschaft bei der Rimbacher Feuerwehrmusik, Friedhelm Markert, Angelika Schmitt und Sabine Selonke können gar auf drei Jahrzehnte aktiver Tätigkeit im Spielmannszug zurückblicken.
Robin Reibold wurde angesichts der erworbenen Qualifikationen zum Feuerwehrmann befördert, während Klaus Emig eine ganz besondere Ehre widerfuhr. So sind dreißig Jahre aktiver Dienst in der Einsatzabteilung der Rimbacher Feuerwehr allemal Grund genug ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen.
Bürgermeister Hans Jürgen Pfeifer sprach in seiner Rede von einer guten Tradition und dem Familienabend als Dank an die Partnerinnen und Partner der aktiven Feuerwehrfrauen- und männer, tragen doch insbesondere sie das Engagement für die Sicherheit der Bürger mit. Er brachte zudem seine Freude über die Jugendarbeit innerhalb der Wehr zum Ausdruck, erinnerte aber auch an die nicht mehr aufzuhaltenden demographischen Veränderungen in unserer Gesellschaft und deren Bedeutung gerade für eine Hilfsorganisation wie die Feuerwehr.
Einen festen Platz im Programmablauf des Familienbands hat schon seit langen Jahren Roland Rettig. Einem Büttenredner gleich glossierte er in wohl gesetzten Worten Ereignisse rund um die Rimbacher Feuerwehr. Manches fast schon vergessene Missgeschick brachte das Publikum zu herzlichem Lachen.
Es war wie eine Mischung aus „Otti's Schlachthof“ und „Einer wird gewinnen“. Traditionell für Witz und Humor zuständig und seit Jahren Garanten für allerbeste Stimmung übernahmen abschließend Rudi Kadel und Werner Schmitt das Zepter. Ein Märchenquiz der besonderen Art stand auf dem Programm wobei die versprochenen Preise zunächst erstaunten. Von einem Solartrockner und einem Weinabend für zwei Personen war die Rede. Als sich der Solartrockner jedoch als schlichte Wäscheleine erwies und der „Wein-Abend“ mittels einer Zwiebel seinen tränenreichen Höhepunkt finden sollte, war es, wie konnte es bei den beiden auch anders sein, dahin mit der Ernsthaftigkeit der Preisverleihung. Doch hatten Schmitt und Kadel, auch das eine langjährige Tradition, zum krönenden Abschuss eine sehr attraktive Verlosung organisiert, die manchen um einen Präsentkorb reicher oder voller Vorfreude auf eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn den Heimweg antreten ließ.

(EB) Karsten Spilger heißt der alte und neue Rimbacher Gemeindebrandinspektor. Mit einem beeindruckenden Wahlergebnis drückten ihm die Einsatzkräfte aller Rimbacher Wehren ihr Vertrauen aus und würdigten damit seine sehr gute Arbeit der letzten Jahre.
Mit dem gleichen hervorragenden Wahlergebnis wurde Bastian Weisener zu seinem Stellvertreter gewählt. Weisener, seither Zugführer und in vielen Bereichen ein Leistungsträger der Rimbacher Feuerwehr löst damit Klaus Kadel ab, der sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.
Das Amt des Schriftführers bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Sven Meister.
Karsten Spilger hatte zunächst alle Anwesenden der sehr gut besuchten Hauptversammlung der Rimbacher Wehren begrüßt. Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, der Alters- und Ehrenabteilung mit Heinz Allert an der Spitze sowie Kreisbrandmeister Reiner Agostin.
Spilgers anschließender Bericht zeigte sehr deutlich, dass der Brandschutz in Rimbach durch eine stetige Fortentwicklung gekennzeichnet ist. In personeller Hinsicht drückt sich dies durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen aus. So sind ständige Gruppenführerfortbildungen, Atemschutzunterweisungen, Objektbegehungen und Unterrichte zur Unfallverhütung nur eine kleine Auswahl der längst zum Standard gewordenen Fortbildungsveranstaltungen, die neben den turnusmäßigen Übungen stattfinden.
Die Anschaffung mehrerer Fahrzeugen, eines Hydraulikaggregats und einer Wärmebildkamera sind nur eine Auswahl der durch die Gemeinde Rimbach und die einzelnen Feuerwehrvereine getätigten Investitionen. Als ein herausragendes Beispiel für Wertschätzung und Sicherheitsbewusstsein der Gemeinde ihren Feuerwehren gegenüber, nannte der Gemeindebrandinspektor die Anschaffung eines Atemschutzprüfstandes. So wurde nach einem tödlichen Atemschutzunfall in Göttingen und der damit verbundenen Diskussion über die Sicherheit der Lungenautomate, innerhalb eines Jahres die Feuerwehr Rimbach mit einem Prüfgerät ausgestattet, das genau diese Parameter prüft und somit einen solchen Unfall vermeidet.
Die hohe Einsatzbereitschaft, so Spilger in seinem Bericht, werde auch und vor allem durch den Zustand der Gerätschaften und der Gerätehäuser dokumentiert. So habe die regelmäßig durchzuführende Überprüfung durch den Technischen Prüfdienst ein sehr positives Ergebnis erbracht und die Rimbacher Feuerwehren im Spitzenbereich aller Bergsträßer Wehren platziert. Gleichwohl wird der geplante Neubau eines gemeinsamen Gerätehauses für Lauten-Weschnitz und Mitlechtern eine dringend notwendige Verbesserung der derzeitigen Situation bringen. Sein Dank galt den Gerätewarten, deren verantwortungsvolle Arbeit sich oft im Verborgenen abspielt.„Zum Abschluss meines Berichtes stelle ich fest, dass unsere gemeinsamen Bemühungen für die Verbesserung des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes sowie der Hilfeleistungen in den vergangen 5 Jahren erfolgreich war.Unsere Ausrüstung und Ausstattung konnte kontinuierlich verbessert werden.Werte Kameradinnen und Kameraden, die Zusammenarbeit mit jedem einzelnem von Euch ist wichtig für diesen Erfolg!Ich möchte mich daher bei jedem für den geleisteten Dienst bedanken“, mit diesem Resümee beschloss Spilger seine ausführliche Berichterstattung.Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer bedankte sich zunächst für die geleistete Arbeit und würdigte damit das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren. Er sprach die schwierige und verantwortungsvolle Arbeit des Gemeindebrandinspektors und seines Stellvertreters an und brachte seinen Stolz auf die Rimbacher Feuerwehren zum Ausdruck. Die Gemeinde wisse welche Bedeutung dem Brandschutz zukomme und dass bei allen Sparbemühungen der Brandschutz an sich und insbesondere die Sicherheit der Einsatzkräfte außerhalb jeder Disposition stehen müssten. Pfeifer sprach den geplanten Bau des gemeinsamen Gerätehauses für Lauten-Weschnitz und Mitlechtern an und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Ortsteilwehren für die gemeinsame Bemühen um den örtlichen Brandschutz.
Der Rimbacher Rathauschef führte seine Ausführungen mit dem Hinweis auf die Bedeutung des Nachwuchses fort. So sei es gerade in der heutigen Zeit wichtig, frühzeitig Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern. Er schloss mit der Feststellung, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeindebrandinspektor und den einzelnen Wehren aber auch zwischen den Wehren untereinander in Rimbach sehr gut sei.
Kreisbrandmeister Reiner Agostin würdigte als Vertreter der Brandaufsicht das Engagement des Rimbacher Bürgermeisters für die örtlichen Feuerwehren. Er dankte den Einsatzkräften und insbesondere den neu gewählten Führungskräften, wies aber auch auf die Notwendigkeit der stetigen Zusammenarbeit hin. Als Chef der Mörlenbacher Feuerwehren könne er beruhigt feststellen, dass hier wie im gesamten Weschnitztal die Zusammenarbeit problemlos funktioniere.
Dass er die Rhön liebt ist unter Insidern hinlänglich bekannt. So konnte es eigentlich nur ein Reisegutschein dorthin sein mit dem zumindest symbolisch seine langjährige Arbeit gewürdigt werden sollte. Klaus Kadel ist in Feuerwehrkreisen ein Urgestein, er war ein Vierteljahrhundert Rimbachs Wehrführer und fünfzehn Jahre lang der stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Seine Verdienste um das Funkwesen, hier ist er Kreisausbilder der ersten Stunde, gar nicht mit eingerechnet. Hans-Jürgen Pfeifer dankte ihm genau so wie Karsten Spilger und Reiner Agostin. Er sei immer ein verlässlicher Partner gewesen und habe vor allem den Neulingen immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ein Trost sei es, dass Kadel der Feuerwehr in anderen Funktionen nach wie vor erhalten bleibe.

(OS) Wenn eine Ente mit einem Clown tanzt, und ein Bauarbeiter mit einem Eishockeyspieler Mohrenköpfe um die Wette isst, dann ist wieder Fastnachtsparty bei der Jugendfeuerwehr. Passend zur närrischen Zeit verkleideten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr samt Betreuer um im Gerätehaus zu Fastnachtshits zu feiern. Natürlich durfte da auch die Polonaise nicht fehlen und so zog die närrische Schar durch den geschmückten Festsaal. Bei lustigen Spielen verging die Zeit wie im Flug und so musste man sich zum Schluss sogar noch beeilen, um das obligatorische Mohrenkopfessen noch durchführen zu können.

Nach den närrischen Tagen warten nun wieder spannende Experimente und viele lustige Spiele auf alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Wenn auch du Lust hast diese Abenteuer zu erleben, dann schau doch einfach mal bei uns vorbei. Wir treffen uns jeden Dienstag (außer in den Ferien) von 18 bis 19:30 Uhr.

Reinschauen – Reinschnuppern – Mitmachen!

Jahreshauptversammlung 08.01.2011

Am Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr statt. Wehrführer Michael Kadel begrüßte die zahlreichen Anwesenden. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder fuhr er sogleich mit seinem Jahresbericht fort. Darin gab er zunächst einen Überblick über die 2010 abgehaltenen Übungen, Sitzungen und den allgemeinen Ausbildungsstand der Wehr. Aktuell besteht die Feuerwehr Rimbach aus 685 Mitgliedern. Diese gliedern sich wie folgt: 24 in der Alters- und Ehrenabteilung, 46 Einsatzabteilung, 15 Jugendfeuerwehr, 28 Spielmannszug und 561 fördernde Mitglieder. Die Rimbacher wurden 2010 zu 33 Einsätzen gerufen, für die alleine insgesamt 514,4 Stunden aufgewendet wurden. Die 9 Brandeinsätze schlagen dabei mit 293,25 Stunden zu Buche, 21 technische Hilfeleistungen wurden in 199,15 Stunden abgewickelt und für 3 Brandsicherheitsdienste waren die Einsatzkräfte insgesamt 22 Stunden unterwegs. Zur Kameradschafts-Förderung wurden u.a. ein Grillabend, ein Familienabend und ein Tagesausflug durchgeführt, alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Kadel dankte in seinem Bericht allen, die die Feuerwehr Rimbach in irgendeiner Weise unterstützen, sei es durch tatkräftige Mithilfe oder Spenden und den gemeindlichen Gremien für die stets gute Zusammenarbeit. Besonders lobende Worte fand er aber auch für die „fleißigen Bienchen“ innerhalb der Einsatzabteilung, ganz speziell die Geräte- und Atemschutzwarte und alle weiteren Mitglieder, die neben dem normalen Einsatz- und Übungsdienst noch mehr Freizeitstunden für die Feuerwehr opfern. Jugendfeuerwehrwart Frank Faust ließ das abwechslungsreiche Jahr der Nachwuchstruppe, bei der neben feuerwehrtechnischer Ausbildung auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen, in gekonnter Weise Revue passieren. Zum Jahreswechsel bestand die Jugendwehr aus 15 Mitgliedern, 9 davon Mädchen zwischen 8 und 17 Jahren. Auch für die Jugendarbeit wurden insgesamt fast 500 Stunden aufgewendet, allein von den Betreuern rund 200 für Vor- und Nachbereitung der einzelnen Unterrichte und Aktionen. Ein besonderer Höhepunkt war der sogenannte Berufsjugendfeuerwehrtag am 22. August, als die Jugendlichen den Job einer Berufsfeuerwehr übernahmen und binnen 24 Stunden zu insgesamt 10 Einsätzen abgerufen wurden. Stefanie Roth, Stabführerin des Spielmannszuges, informierte die Versammlung, daß der Zug derzeit aus 28 Spielleuten, davon 10 Nachwuchskräften, besteht. Im abgelaufenen Berichtsjahr hatte der Spielmannszug 10 Auftritte und stellte weiterhin bei 3 Umzügen sein Können unter Beweis. Dies waren insgesamt 4 Auftritte mehr als im vergangenen Jahr. Die Musikabteilung traf sich zu insgesamt 37 Übungsstunden und absolvierte mehrere Aktionen zur Förderung der Kameradschaft. Aus 24 Mitgliedern besteht die Alters- und Ehrenabteilung, wie deren Sprecher, Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert, zu berichten wußte. Die Abteilung war bei allen Veranstaltungen der Feuerwehr in stets stattlicher Anzahl zugegen. Ein Mehrtagesausflug, sowie ein gelungener Nachmittag bei der Familie Wallewein in Albersbach wurden gemeinsam verbracht. Björn Schmitt berichtete von einem gelungenen Jahr der Leistungs-Wettkämpfer. Beim Kreis-Wettkampf in Hüttenfeld wurde der 1. Platz mit der Leistungsstufe Gold erreicht. Beim darauffolgenden Bezirksentscheid konnte bei gleicher Leistungsstufe ein beachtlicher 8. Platz errungen werden. Frank Schmitt trug den Bericht der Brandschutzerzieher vor. Die Gruppe absolvierte zwei Ganztagesveranstaltungen in den Kindergärten und eine in der Brüder-Grimm-Schule. Für die 8. Klassen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule wurde ein Aktionstag ausgerichtet. Es wurden mehrere Sitzungen zur Ausarbeitung der Konzepte abgehalten, zur Optimierung in punkto Zusammenarbeit mit den Schulen wurde auch ein Elternabend besucht. Für das Konzept „Brandschutzerziehung im Kindergarten“ wurde von Tina Arras-Probst ein komplett neues Stück für das Kasper-Theater geschrieben, sie hat weiterhin die Kulissen des Stückes neu entworfen und angefertigt, was Schmitt besonders lobend erwähnte. Durch die Veranstaltungen der BSE konnte auch ein neues Mitglied für die Jugendwehr gewonnen werden. Nach dem Kassenbericht von Jan Bechtel und der einwandfreien Bestätigung seiner Arbeit durch Kassenprüfer Stefan Weimar wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Als Kassenprüfer fungieren 2011 Roland Rettig und Klaus Emig. Für den erkrankten Bürgermeister Pfeifer, dem die besten Genesungswünsche der Feuerwehr gelten, ergriff Renate Blatt vom Gemeindevorstand das Wort. Sie zollte großen Respekt für die aus den vorgetragenen Berichten hervorgehenden Tätigkeitsnachweise der einzelnen Abteilungen und bestätigte, daß man in den gemeindlichen Gremien weiß, was man an dieser gut funktionierenden Feuerwehr hat. Sie ermunterte alle Mitglieder, auch weiterhin ihren Tätigkeiten in der Feuerwehr nachzugehen. Nicht zuletzt im Hinblick auf die landesweite Umstellung auf digitalen Funk sei die Gemeinde Rimbach immer bestrebt, die Feuerwehr auf dem aktuellsten technischen Stand zu halten und die entsprechenden Mittel hierfür, soweit möglich, bereitzustellen. Frau Blatt dankte allen Einsatzkräften, daß der Brandschutz in der Gemeinde immer gewährleistet ist. Die Gruß- und Dankesworte des Kreisfeuerwehrausschußes überbrachte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Trares. Er zeigte sich sehr erleichtert, daß die Zusammenarbeit mit der Rimbacher Wehr, aber auch der Gemeinde, auch über deren Grenzen hinaus, nach wie vor tadellos funktioniert. Und Trares hatte auch einige Ehrungen im Gepäck, welche er dann zusammen mit dem ehemaligen Gemeindebrandinspektor Hans-Erich Schuch, sowie Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert durchführte. Für 25 jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden Stefan Schuch, Stefan Böhm und Frank Schmitt mit dem silbernen Brandschutzehrenabzeichen am Bande ausgezeichnet. Dieses Abzeichen in Gold konnte Trares an diesem Abend Rudi Kadel anstecken, der bereits seit 40 Jahren aktiven Dienst in der Rimbacher Wehr verrichtet. Nach einigen Jahren ohne Übernahme von Jugendfeuerwehr-Mitgliedern war es in diesem Jahr wieder einmal soweit. Ab sofort treten 3 junge Frauen ihren Dienst in der Einsatzabteilung an. Larissa Leinthaler, Hanna Kohl und Katharina Krebs waren viele Jahre lang tragende Säulen im Bereich der Jugendwehr und haben in dieser Zeit u.a. die Leistungsspange erreicht. Jetzt verstärken sie neben Tina Arras-Probst die weiblichen Einsatzkräfte bei den Aktiven, wofür sie von allen Anwesenden ermuntert und beglückwünscht wurden. Mit einem kurzen Ausblick auf das neue Jahr beendete Michael Kadel die durchweg positiv verlaufene Versammlung. RR

Chistbaumsammlung 08.01.2011

Die Jugendfeuerwehr Rimbach führte auch in diesem Jahr die traditionelle Christbaumsammlung in der Kerngemeinde, sowie in Albersbach und Gertelsklingen durch. Trotz einiger heftiger Regenschauer machte es allen Beteiligten auch in diesem Jahr wieder sehr viel Spaß, die Bäume einzusammeln und sie zur umweltgerechten Entsorgung auf der Grünschnittdeponie „Aspenklamm“ abzuliefern. Die erhaltenen Spenden werden für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr und die allgemeine Jugendarbeit verwendet. Bereits früh am morgen trafen sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern im Rimbacher Gerätehaus, wo ihnen bereits an der Eingangstür der Duft von frischem Kaffee und heißem Tee entgegenkam. Das Küchenteam unter der Leitung von Rudi Kadel und Matthias Schneider hatte sich also bereits gut gerüstet und seinen Haupteinsatz dann beim Mittagessen, als die hungrigen Sammler in das Gerätehaus zurückkehrten, um die leckeren Schnitzel und Spätzle zu verzehren. Die Jugendlichen sammelten die Bäume und brachten diese zur nächsten Straßenkreuzung, wo diese dann ordnungsgemäß auf den Anhängern verladen wurden. Nicht selten mussten die Erwachsenen dann auch einmal zur Motorsäge greifen, da einige Exemplare doch von beachtlicher Größe waren. Insgesamt wurden von den Rimbachern acht Anhänger voller Bäume auf die Deponie transportiert. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr dankenswerterweise von mehreren Kameraden aus der Einsatzabteilung, sowie den Fahrern Karl-Peter Mader, Bernhard Fuhr, Jürgen Fuhr und Achim Öhlenschläger, die, wie auch der gemeindliche Bauhof, mehrere entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung stellten, ohne die diese Sammlung gar nicht möglich wäre. Nach rund 5 Stunden war die Aktion beendet. Die Verantwortlichen Frank Faust und Oliver Spreng konnten einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle bestätigen. RR



Brandhaus und Parcours ziehen Besucher an

Viel Spiel und Spaß erwartete die Besucher des Rimbacher Frühlings bei der Jugendfeuerwehr Rimbach (Jfw). Verschiedene Aktivitäten für Kinder und Jugendliche wurden am Stand der Jfw angeboten, zudem konnten sich die Besucher über die Jugendarbeit informieren. Auch zahlreiche Fotos und informative Plakate gaben Einblicke in den Alltag der Nachwuchsbrandschützer. Das vielfältige Angebot richtete sich an junge Leute und wurde von diesen auch mit Begeisterung angenommen.

Ein besonderer Höhepunkt und absoluter Blickfang war das ausgestellte Löschfahrzeug, welches von jedem bestaunt und erkundet werden konnte. Sowohl die Betreuer als auch die Mitglieder der Jugendwehr beantworteten gerne die Fragen der wissbegierigen Kinder.

Kinder dürfen selbst löschen

Das Brandhaus, ein Modell, bei dem mit Hilfe von Gas Flammen erzeugt werden, war eine weitere Attraktion. Dieses konnte von den Kindern und Jugendlichen selbst gelöscht werden und das ließ das eine oder andere Herz höher schlagen. Ebenso konnten die Teilnehmer ihr Können bei einem Hindernisparcours unter Beweis stellen.

Auf der Aktionsbühne vor dem Rathaus stellten Jugendwart Frank Faust und dessen Stellvertreter Oliver Spreng die Jfw in einem kurzen Beitrag vor: "Bei uns steht der Spaß im Vordergrund unserer Übungsabende. Aber auch über die Gefahren eines Feuers informieren wir die Kinder", so Spreng.

Zum jährlichen Programm gehören unter anderem die traditionelle Christbaumsammlung, das alljährliche Kreiszeltlager, viele verschiedene Ausflüge und seit letztem Jahr der Berufsjugendfeuerwehrtag, in dem die Mitglieder in die Rolle eines Berufsfeuerwehrmannes oder einer Berufsfeuerwehrfrau schlüpfen können.

Die feuerwehrtechnische Ausbildung kommt natürlich auch nicht zu kurz. Vertieft wird das Wissen bei Übungen mit den Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr. Um das Gelernte auch anwenden zu können, gibt es zahlreiche Wettkämpfe und Prüfungen, an denen die Jugendlichen und Kinder als Mannschaft teilnehmen.

Junge Leute sind willkommen

Neue Mitglieder zwischen 8 und 17 Jahren sind jederzeit eingeladen: "Wir freuen uns immer über neue Gesichter in den Übungsstunden. Mitbringen muss man nur gute Laune und das Interesse am Feuerwehrwesen."

Die Jugendfeuerwehr Rimbach trifft sich jeden Dienstag (außer in den Ferien) von 18 bis 19.30 Uhr im Gerätehaus, Fahrenbacher Straße.

Quelle: Odenwälder Zeitung, Ausgabe vom 19.04.2011

Autoren: Lei/Sol

Jugendflamme 2011

Jugendfeuerwehr Rimbach

Erste Leistungsabzeichen für junge Brandschützer

(OS) Die Jugendflamme ist ein dreistufiges Bewertungssystem, welches die Leistung junger Brandschützer auszeichnet. Dabei kann die erste Stufe vom Jugendwart vor Ort abgenommen werden. Stufe 2 und 3 werden wiederum von Wertungsrichtern auf Kreisebene abgenommen.

In diesem Jahr konnten insgesamt 9 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Rimbach die Prüfungen zur Stufe 1 oder 2 ablegen.

Die Abnahme zur Stufe 1 fand an zwei Terminen statt. Die Prüflinge zeigten dabei unter den Augen der Jugendwarte, Wehrführer und Gemeindebrandinspektoren den richtigen Umgang mit Schläuchen, Knoten und Leinebeutel. Im Rahmen der Inspektionsübung stand schließlich die letzte Aufgabe an, welche von den Jugendlichen mit Bravour gemeistert wurde. So erhielten die Anwärter nicht nur ihr Jugendflamme aus den Händen von Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, dem Kreisbrandmeister Reiner Agostin und den Gemeindebrandinspektoren und Wehrführern, sonder auch einen extra Applaus von den anwesenden Feuerwehrkameraden.

Die Jugendflamme Stufe 1 erhielten: Noah Dudszus, Sara – Kristin Fünfstück, Felix Pfeifer, Axel Schmitt und Leon Spiegel.

Im Kreiszeltlager in Mümling Grumbach legten 4 weitere Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Prüfung zur Stufe 2 ab. Unter den Augen der Wertungsrichter des Kreises bewiesen sie ihr Können und erhielten ihr Abzeichen vor 1600 Zuschauern.

Die Jugendflamme Stufe 2 erhielten: Lukas Kohl, Natalie Fünfstück, Dennis Fuhr und Jens Schmitt.

Bilder Jugendflamme

Inspektionsübung 2011

(EB) Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer sprach von einer gut
organisierten Übung, Kreisbrandmeister Reiner Agostin hob die klaren
Strukturen während des gesamten Ablaufs hervor. Neben kleinen kritischen
Anmerkungen bezüglich der Gebäudebelüftung gab es also sehr viel Lob für
die diesjährige Inspektionsübung der Rimbacher Feuerwehr.
Die Verantwortlichen hatten mit einem Metall verarbeitenden Betrieb Im
Kreuzwinkel kein leichtes Objekt herausgesucht. Angenommen wurde ein
Brand im Garagenbereich mit extrem starker Rauchentwicklung und der
Lagerung von mehreren Gasflaschen. Hinzu kam, dass insgesamt drei
Personen als vermisst galten.
Die alles andere als leichte Aufgabe wurde von Einsatzleiter Christian
Kloth souverän gelöst. Den insgesamt drei anrückenden Löschfahrzeugen
wurden klare Einsatzabschnitte zugewiesen, sodass mit erster Priorität
Menschenrettung binnen kurzer Zeit ein umfassender Löschangriff
vorgenommen werden konnte. Bereits nach wenigen Minuten konnten die drei
„verletzten“ Personen den Einsatzkräften des Rimbacher DRK übergeben
werden. Die sich in sehr dichter Bebauung anschließenden Gebäude wurden
mittels mehrerer sogenannter Riegelstellungen, also dem Einsatz großer
Mengen Löschwasser im Übergangsbereich der Gebäude, abgeschirmt und
somit nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zeitgleich waren insgesamt drei
Atemschutztrupps mit den jeweils vor zu haltenden Rettungstrupps im
Einsatz. Als problematisch stellte sich das ebenfalls in Brand geratene,
sehr umfangreiche Hackschnitzellager heraus, dass erst durch die
Verwendung von Löschschaum in den Griff zu bekommen war.
Zu Beginn der Übung konnte der Rimbacher Wehrführer Michael Kadel
Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, eine große Anzahl von Mitglieder
gemeindlicher Gremien, Kreisbrandmeister Reiner Agostin sowie
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger begrüßen. Die Alters - und
Ehrenabteilung wurde von Hans Pfeifer vertreten, die anderen, sonst
immer anwesenden Alterskollegen befanden sich auf einem Ausflug. Dank
richtete Kadel insbesondere an die Kollegen des DRK Ortsverein Rimbach
unter ihrem Bereitschaftsführer Kai Stepp, die mit der Rimbacher
Feuerwehr eine gute Zusammenarbeit verbindet.
Die anschließende Manöverkritik zeigte, dass die Rimbacher Feuerwehr ihr
Handwerk versteht und ein verlässlicher Partner der Rimbacher Bürger
ist. Der Rimbacher Rathauschef brachte seine Freude über die
Zusammenarbeit mit dem örtlichen DRK zum Ausdruck und hob insbesondere
die Tatsache hervor, dass Hanna Kohl, Katharina Krebs und Larissa
Leinthaler, allesamt frühere Mitglieder der Jugendfeuerwehr nun
Einsatzdienst leisten.
Noah Dudszus, Natalie und Sara – Kristin Fünfstück, Felix Pfeifer, Axel
Schmitt und Leon Spiegel, Mitglieder der Rimbacher Jugendfeuerwehr
erhielten, nachdem sie unter den kritischen Augen der Anwesenden eine
praktische Prüfung abgelegt hatten, die Urkunde zur Jugendflamme Stufe
I. Sowohl die Eingliederung der jungen Einsatzkolleginnen als auch die
Erfolge der Jugendfeuerwehr bezeichnete Hans-Jürgen Pfeifer als wichtige
Schritte im Bemühen, trotz demographischen Wandels und stetig
zunehmender Freizeitangebote für Jugendliche, die Personalstärke der
Wehr auch langfristig zu sichern.

Kreiszeltlager 2011

Kreiszeltlager 2011

Zwei Systeme arbeiten Hand in Hand!

(OS) Das Kreiszeltlager der Bergsträßer Jugendfeuerwehren ist bekannt als eines der größten Zeltlager seiner Art in Hessen. Für viele Jugendfeuerwehren im Kreis ist es das absolute Highlight des Jahres und eine willkommene Abwechslung zum örtlichen Übungsbetrieb. Wo 1.200 Menschen zusammen kommen, wird es nie langweilig. Man trifft Klassenkameraden und Freunde, lernt neue Freunde kennen und erlebt in der Gruppe 5 fantastische Tage in der Zeltstadt.

Dieses Jahr jedoch setzten die Organisatoren noch einen „drauf“. Gemeinsam mit dem Odenwaldkreis verbrachten die Bergsträßer Florianjünger ein verlängertes Wochenende in Mümling Grumbach. Die Organisatoren beider Landkreise haben in vielen Arbeits- und Vorbereitungsstunden eine abwechslungsreiches und Kind gerechtes Programm auf die Beine gestellt. Egal ob Kletterwand, XXL-Kicker oder Boot fahren auf der Mümling – Langeweile kam bei den Lagerteilnehmern nie auf. Mehrere Turniere wie beispielsweise Fußball, Volleyball oder XXL-Kicker wurden seitens des Odenwaldkreises für alle teilnehmenden Gruppen veranstaltet. Wer sich nicht zu sportlichen Höchstleistungen aufraffen wollte, konnte an verschiedenen Workshops u.a. Bogenschießen, Boot fahren, Modelflugzeug fliegen oder basteln teilnehmen. Aber auch eigene Brett- und Ballspiele wurden immer wieder gespielt.

Beide Landkreise führen ihre Zeltlager schon seit vielen Jahren erfolgreich durch, wobei sich in den Jahren selbstverständlich unterschiedliche Abläufe etabliert haben. So war es für alle eine Herausforderung und Erfahrung zugleich, die Gepflogenheiten des Anderen kennen zu lernen. Es zeigte sich jedoch sehr schnell, dass die geografische Grenze nur eine auf dem Papier ist. So zeltete beispielsweise immer eine Jugendfeuerwehr aus dem Kreis Bergstraße neben einer Jugendfeuerwehr aus dem Odenwaldkreis. So entstand ein reger Austausch zwischen den Jugendfeuerwehren beider Landkreise.

Die Jugendfeuerwehr Rimbach verbrachte inmitten dieser Gemeinschaft 5 ereignisreiche Tage. Das Betreuerteam um Jugendwart Frank Faust hatte sich ihrerseits gut auf dieses Zeltlager vorbereitet und so konnte man trotz der neuen Örtlichkeiten in gewohnter Weise die Tage verbringen. Bei Vollverpflegung durch die Kreisküche und gelegentlichen Mitternacht-Snacks war für das leibliche Wohl ebenfalls bestens gesorgt.

Ein Highlight während des Zeltlagers war die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2, an der 4 Jugendliche aus Rimbach mit Erfolg teilnahmen. Die anfängliche Nervosität wich bald der Vorfreude auf die Übergabe des Abzeichens am letzten Abend.

Dass die Jugendfeuerwehren es verstehen „besondere“ Kinder-Partys zu organisieren, ist bekannt. Und so wurde am Donnerstagabend eine Schaumparty mit Diskomusik und Lichteffekten auf die Beine gestellt. Am Samstagabend kamen schließlich alle Lagerteilnehmer am großen Lagerfeuer zusammen, um die Übergabe der Jugendflamme und Leistungsspange zu beobachten. Außerdem erhielten die Sieger der Turniere aus den Händen der beiden Kreisjugendwarte Geschenke. Die Spannung erreichte schließlich bei der Bekanntgabe des Siegers des Bundeswettbewerbes des Odenwaldkreises seinen Höhepunkt und so stand einer ausgelassenen Feier im Anschluss bei der traditionellen Lagerdisko nichts mehr im Wege.

Die Jugendfeuerwehr Rimbach möchte sich abschließend bei allen Helfern und Unterstützern bedanken. Ein besonderer Dank geht dabei an die Firma Glas Spilger und Landhandel Schmitt, die uns auch in diesem Jahr wieder ihre LKWs zum Transport zur Verfügung gestellt haben.

Einhundert von einhundert erreichbaren Punkten. Besser geht es nicht.
Mit einem herausragenden ersten Platz haben sich die Wettkämpfer der
Rimbacher Feuerwehr beim Bezirksentscheid in Glauburg-Glauberg unter
vierzehn Teilnehmern aus dem gesamten Regierungsbezirk Darmstadt für den
Hessenentscheid qualifiziert. Die Männer um ihren Trainer Björn Schmitt
gehören also schon jetzt zu den besten Wettkampfmannschaften in Hessen.
"Trotzdem werden wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern
konsequent auf den 26. August hinarbeiten", so der Rimbacher Coach. Denn
dann findet in Lorch der Landesentscheid statt. Für die Rimbacher
Wettkämpfer also quasi ein Heimspiel. Dennoch wird es für Björn Schmitt,
Frank Faust, Guido Barke, Thomas Dörr, Tobias Tinz und Christian Kloth
eine große Herausforderung sein, sich mit der Feuerwehrelite aus ganz
Hessen zu messen. Die Rimbacher Feuerwehrkameradinnen -und Kameraden
jedenfalls drücken ihnen schon jetzt die Daumen.
Das angefügte Bild zeigt die Rimbacher Wettkämpfer beim Knüpfen der
vorgeschriebenen Knoten.

(EB) Grund zur Freude herrscht derzeit bei den Rimbacher Brandschützern.
Beim diesjährigen Feuerwehrleistungswettkampf auf Kreisebene in
Lampertheim-Hüttenfeld konnten die Rimbacher Wettkämpfer unter sechs
teilnehmenden Mannschaftenden den ersten Platz erreichen.
Die Siegermannschaft hat sich somit für die Teilnahme am
Bezirksentscheid am 18. Juni in Glauburg-Glauberg qualifiziert. Dort
treffen die besten Mannschaften aus dem Bereich des Regierungspräsidiums
Darmstadt aufeinander um die Teilnahme am Hessenentscheid untereinander
aus zu machen.

Thomas Dörr, Guido Barke, Frank Faust, Christian Kloth, Tobias Tinz und Björn Schmitt

Berufsjugendfeuerwehrtag 2011

Berufsjugendfeuerwehrtag 2011

24 Stunden im Leben eines Feuerwehrmannes / einer Feuerwehrfrau

(OS) Was benötigt man, um ein Feuer zu löschen? Na klar: Wasser, ein paar Schläuche, eine Pumpe, ein Strahlrohr und eine Mannschaft, die mit all diesen Dingen umgehen kann. In der Theorie stellt das Löschen eines Brandes in der Regel kein Problem dar. Was passiert jedoch, wenn es wirklich mal brennt?

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Rimbach schlüpften am vergangen Wochenende in die Rollen von Berufsfeuerwehrmännern und –frauen, um genau das herauszufinden.

Schon oft haben sie mit ihren Betreuern das Löschen von Bränden geübt. Beim Berufsjugendfeuerwehrtag wurden die Teilnehmer jedoch mit zwei realen Bränden überrascht. Am späten Samstagabend alarmierte die Übungsleitung die jungen Brandschützer. Ein Löschfahrzeug und ein Mannschaftswagen machten sich daraufhin auf den Weg zur Einsatzstelle. Die großen Augen der Jugendlichen verrieten den Betreuern sofort, dass sie mit dem Feuer in einem Container den Nagel auf den Kopf getroffen hatten

„Ach du meine Güte, es brennt ja wirklich!“ hörte man die beiden Gruppenführer rufen, als sie den Brand entdeckten. Dass Übung hier den Meister macht, zeigte sich bei diesem Einsatz deutlich. Die beiden langjährigen Mitglieder der Rimbacher Jugendfeuerwehr setzen ihre Mannschaften gezielt und effektiv ein. Schnell wurde Licht aufgebaut, Wasser aus dem nächste Hydranten gezapft und eine Abschirmung zu den nahe gelegenen Bäumen aufgebaut.

Ich bin sehr von euch beeindruckt. Ihr habt die schwierige Aufgabe sehr gut gelöst und ruhig abgearbeitet, lautete deshalb auch das Fazit des Rimbacher Gemeindebrandinspektors Karsten Spilger. Gemeinsam mit zahlreichen Zuschauern verfolgte er diese und weitere Einsätze während der BF Tages.

Wir haben in diesem Jahr sehr viel Wert auf realistische Einsatzszenarien gelegt, so Jugendwart Frank Faust. Neben vier Brandeinsätzen, einer Türöffnung und einem Öleinsatz auf der Weschnitz, hatte das Organisationsteam noch einen Wassereinsatz der besonderen Art vorbereitet. Die jungen Brandschützer staunten nicht schlecht, als sie das mit 1.000 Litern gefüllte Planschbecken in der Garage des Rimbacher Wehrführers erblickten. Es war cool, dass die Einsätze so realistisch waren, lautet schließlich auch das Feedback der jungen Einsatzkräfte.

Dem Wunsch von Bürgermeister Pfeifer, der die Jugendlichen vor Dienstantritt im Gerätehaus besucht hatte, nach einem actionreichen Tag, konnte somit erfüllt werden.

Das Betreuerteam freute sich nicht nur über das positive Feedback der Teilnehmer bei der abschließenden Besprechung. Auch die Tatsache, dass sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zu 2010 verdoppelt hatte, stärkt das Konzept des BF-Tages.

Das Betreuerteam möchte sich auf diesem Wege recht herzlich bei allen Helfer und Offiziellen für ihre Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank gilt allen Privat- und Geschäftsleuten für die Überlassung ihrer Grundstücke als Übungsobjekte.

JFW Wandertag

Wandertag 2011

Wenn Engel reisen…

(OS) … wie sollte man die äußeren Umstände sonst beschreiben, als mit diesem Satz! Bei traumhaft schönem Spätsommerwetter fand in diesem Jahr der Wandertag der Jugendfeuerwehr am Tag der Deutschen Einheit statt. Die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage ließen die Jugendbetreuer frohen Mutes Richtung Wandertag blicken und ihre Hoffnungen wurden mehr als erfüllt.

Am frühen Morgen startet die Wandergruppe am Feuerwehrgerätehaus in Rimbach um unter der Leitung von Jugendwart Frank Faust einen bis dahin unbekannten Ort zu erreichen. Unterwegs erfrischten kleinere Pausen die Wanderer auf dem Weg zum Ziel. Für die jungen Teilnehmer hatte das Betreuerteam verschiedene Spiele vorbereitet, so dass die Pausen keine Langeweile aufkommen ließen.

Am Zielort, einer Schutzhütte am Rande Steinbachs, erwartete die Wanderschar ein reichlich gedeckter Tisch. Das Küchenteam hatte einen stärkenden Eintopf mit frischen Zutaten vorbereitet und so für einen perfekten Abschluss des Wandertages gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen ließen es die Wanderer schließlich gemütlich im Gerätehaus ausklingen.

Das Betreuerteam um Frank Faust möchte sich an dieser Stelle herzlich beim Küchen- und Vorbereitungsteam bedanken.

(EB) Die Zusammenarbeit zwischen den Rimbacher Feuerwehren und dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes ist hervorragend. Dies zeigte die diesjährige Großübung und wurde von Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer im Rahmen seiner abschließenden Bewertung bestätigt.
Unter seinen und den kritischen Augen von Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger sowie Mitgliedern der gemeindlichen Gremien, unter ihnen Gemeindevertretervorsitzender Josef Rotmüller, hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Gemeinde Rimbach keine leichte Aufgabe zu lösen.

Vollbrand im Bereich der Pferdestallungen eines größeren Anwesens im Rimbacher Heinzenwiesenweg, Menschenleben in Gefahr, mehrere Pferde befinden sich noch in ihren Boxen. So lauteten die gemeinsamen Vorgaben von Bürgermeister und Gemeindebrandinspektor.
Einsatzleiter Bastian Weisener und Abschnittsleiter Michael Kadel alarmierten sofort sämtliche Ortsteilwehren nach und zusätzlich, aufgrund des zu erwartenden hohen Bedarfs an Atemschutz, fiktiv zwei Fahrzeuge der Nachbarwehr Mörlenbach. Der Umfang der Einsatzstelle erforderte die Bildung von zwei Einsatzabschnitten.
Die Mannschaft des zuerst eingetroffenen Löschfahrzeuges übernahm die Menschenrettung und konnte nach wenigen Minuten eine bis dahin vermisste Person den Kollegen des DRK übergeben. Als nicht ganz einfach stellte sich für die Kräfte des zweiten Fahrzeugs die Rettung der Pferde dar. Aber auch sie gelang in angemessener Zeit, wenngleich zwei Feuerwehrleute die Erfahrung eines jeweils zum Glück glimpflich verlaufenen Huftritts machen mussten. Das dritte Fahrzeug übernahm die Wasserversorgung aus dem Waldbach.
In Zusammenarbeit mit den zwischenzeitlich eingetroffenen Wehren aus Lauten-Weschnitz, Mitlechtern und Zotzenbach war ein umfassender Löschangriff und somit der erfolgreiche Schutz der angrenzenden Gebäude möglich. „Neben dem Waldbach wurde von den Wehren aus Lauten-Weschnitz und Zotzenbach die Weschnitz als Wasserentnahmestelle genutzt. Wir hatten mit fünf- bis siebentausend Litern Wasser pro Minute eine ständig gesicherte Löschwasserversorgung“, erklärte Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger.

Im Rahmen der abschließenden Besprechung erläuterten der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener und Rimbachs Wehrführer Michael Kadel ihre Vorgehensweise.
Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer lobte den guten Verlauf der zur jährlichen Tradition gewordenen Großübung. Er hob die Bedeutung der guten Zusammenarbeit der Rimbacher Wehren und des Ortsverbands des DRK hervor und bedankte sich für die Bereitschaft, sich im Sinne des Gemeinwohls zu engagieren.
Sichtlich zufrieden zeigten sich die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. Unter dem Vorsitz von Heinz Allert sind sie bei solchen Übungen ein sehr geschätztes und aufgrund ihrer Erfahrungen ein ebenso kritisches Publikum.

(EB) Der Familienabend der Rimbacher Feuerwehr bietet regelmäßig eine willkommene Gelegenheit, das zu Ende gehende Jahr noch einmal im Rückblick zu betrachten. Und so war es dann auch ein buntes Programm, das Wehrführer Michael Kadel ankündigen konnte. Moderiert wurde es in der gewohnt witzigen Art von Rudi Kadel und Werner Schmitt.
Nach zwei Liedern des Spielmannszuges konnte der Rimbacher Wehrführer zunächst eine große Feuerwehrfamilie im Rimbacher Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Besonders willkommen konnte der den Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer heißen, genauso wie Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller und Kreisstabführer Roland Ritter. Ein besonderer Gruß ging an den Rimbacher Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger sowie an seinen Stellvertreter Bastian Weisener.
Ehrungen und Beförderungen sind Ausdruck von Wertschätzung, zeigen aber vor allem, welch zeitlicher Aufwand hinter dem „Hobby Feuerwehr“ stecken kann. Sei es die Ausbildung bei der Feuerwehrmusik oder innerhalb der Einsatzabteilung.
So wurde Volker Reinig für 30 Jahre aktiven Dienst in der Einsatzabteilung geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt. Bernd Schäfer erhielt für 40 Jahre Einsatzdienst das goldene Brandschutzehrenzeichen.
Michael Kadel ist nun Feuerwehrmann, Robin Reibold Oberfeuerwehrmann und Tina Arras Hauptfeuerwehrfrau.
Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener wurde zum Brandmeister befördert und Wehrführer Michael Kadel zum Oberbrandmeister. Beide sind neben ihren Führungsaufgaben innerhalb der Rimbacher Wehr zudem auf Kreisebene als Ausbilder tätig.
Zusammen genommen 45 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehrmusik galt es bei den Spielleuten zu ehren. Meike Schmitt und Andrea Weber sind bereits ein ganzes Jahrzehnt Aktivposten beim Rimbacher Spielmannszug, Nicole Stegmann sogar ein Vierteljahrhundert.
Hans-Jürgen Pfeifer beglückwünschte die geehrten und beförderten Feuerwehr- und Spielleute und bedankte sich für die Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Beförderung einer Feuerwehrfrau nahm er zum Anlass, auf die zu erwartenden Probleme im Hinblick auf den demographischen Wandel einzugehen und die Bedeutung der Frauen bei der zukünftigen Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zu betonen.
Spannung und herzhafter Witz herrschten immer wieder während des gemütlichen Teils des Abends. In bewährter Weise hatten Werner Schmitt und Rudi Kadel mit ihrem Vorbereitungsteam ein buntes und spannendes Programm auf die Beine gestellt. Insbesondere eine Präsentation der Jugendfeuerwehr zeigte in beeindruckender Weise eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der Jugendarbeit, vom Bezirkszeltlager bis hin zum „Berufsfeuerwehrtag“ in der Rimbacher Feuerwache. Die Jugendbetreuer um ihren Chef Frank Faust hatten eine Fotoshow vorbereitet, die in kurzweiliger Form die hohe Qualität der in der Rimbacher Feuerwehr geleisteten Jugendarbeit zeigte.
Auch in diesem Jahr durfte der traditionelle Sketch, aufgeführt von Rudi Kadel und Werner Schmitt, nicht fehlen. Vielen trieb es vor Lachen die Tränen in die Augen, wenngleich im wirklichen Leben der Dialog mit einem Sprachcomputer oftmals eher zum heulen ist. Während Schmitt mit monotoner Stimme eben jene „segensreiche“ Erfindung verkörperte, kostete Kadel der Besuch im vollautomatisierten Arbeitsamt schier den letzten Nerv.
Am Ende sorgten ein Schätzspiel und eine Verlosung noch einmal für Spannung und bescherten eine Vielzahl attraktiver Gewinne.

Das Dienstjahr der Jugendfeuerwehr Rimbach beginnt auch 2012 mit der traditionellen Christbaumsammlung. Pünktlich ab 9.00 werden die Jugendlichen mit ihren Betreuern am 7. Januar durch die Straßen von Rimbach-Mitte, Albersbach und Gertelsklingen ziehen. Die Sammlung wird wie immer kurz vorher durch vorauseilende Fahrzeuge noch einmal angekündigt. Die Bäume werden gegen eine Spende eingesammelt, welche der allgemeinen Jugendarbeit zugute kommt und auf die Grünschnittdeponie „Aspenklamm“ gebracht. Die Bevölkerung wird gebeten, die Bäume rechtzeitig und von sämtlichem Schmuck befreit deutlich sichtbar am Straßenrand zu platzieren. RR

Christbaumsammlung unter schwierigen Bedingungen

(OS) Zur traditionellen Christbaumsammlung trafen sich am vergangenen Samstag zahlreiche Jugendliche der Rimbacher Jugendfeuerwehr am Gerätehaus in der Fahrenbacher Straße. Unterstützt von vielen aktiven Feuerwehrmännern und –frauen, sowie zahlreichen freiwilligen Helfern zog die Schar am frühen Morgen durch die Straßen der Kerngemeinde sowie Albersbach und Gertelsklingen. In 4 Gruppen aufgeteilt, liefen die Jugendlichen und ihre Betreuer die Straßen nacheinander ab und luden Baum für Baum auf die begleitenden Transportfahrzeuge. Trotzte man in den vergangenen Jahren noch Schnee und Kälte, so setzte dieses Jahr der Dauerregen den fleißigen Sammlern zu. Mehrere Aufwärm- und Umziehpausen waren daher nötig bis alle Christbäume eingesammelt waren. Die Bürger Rimbachs unterstützten die Sammlung durch das auffällige Postieren der Bäume am Straßenrand, so dass eine lange Suche nicht notwendig war. Die aufgeladenen Bäume wurden zur umweltgerechten Entsorgung auf der Grünschnittdeponie „Aspenklamm“ abgeladen. Am Ende eines arbeitsreichen Vormittages trafen sich schließlich alle Helfer im Gerätehaus um sich bei einem köstlichen Mittagessen aufzuwärmen. Die Spenden im Rahmen der Sammlung kommen zu 100 Prozent der Jugendarbeit in der Rimbacher Feuerwehr zu Gute. Mit dem Geld werden u.a. Zeltlager und Tagesausflüge finanziert, sowie Unterrichts- und Bastelmaterialien angeschafft. Das Organisationsteam der Jugendfeuerwehr bedankt sich recht herzlich bei den zahlreichen Helfern, dem örtlichen Bauhof und der Gemeinde, denn ohne sie wäre ein reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen.

(EB) Der alte und neue Rimbacher Wehrführer und Vorsitzende des Feuerwehrvereins heißt Michael Kadel, sein Stellvertreter in beiden Funktionen ist und bleibt Thomas Dörr. Die Neuwahl der Wehrführung und des Feuerwehrvorstandes waren die zentralen Tagesordnungspunkte der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rimbacher Brandschützer, und mit einem hervorragenden Wahlergebnis wurde den beiden Feuerwehrkollegen ebenso wie dem Rechner Jan Bechtel und Schriftführer Eberhard Bickel das Vertrauen ausgesprochen.
Als Beisitzer fungieren zukünftig Bastian Weisener, Stefan Schuch, Karsten Spilger und Klaus Kadel. Die Alters- und Ehrenabteilung, in vielerlei Hinsicht Vorbild insbesondere für die jungen Feuerwehrkollegen, wird in bewährter Manier auch zukünftig mit einstimmigem Votum von Heinz Allert geleitet.
Wehrführer Michael Kadel führte als gleichzeitiger Vereinsvorsitzender durch die gesamte Jahreshauptversammlung. Sie wurde traditionsgemäß mit Musikstücken des Spielmannszuges eröffnet, bevor ganz besonders Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, der Rimbacher Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, sein Vertreter Bastian Weisener, und Ehrenortsbrandmeister Heinz Allert begrüßt wurden. Es folgten dann die Jahresberichte der einzelnen Sparten, die in anschaulicher und gleichzeitig beeindruckender Weise die Aktivitäten der gesamten Wehr im abgelaufenen Jahr darstellten.
Roland Rettig hatte gemeinsam mit Klaus Emig die Kasse geprüft und bescheinigte Jan Bechtel eine einwandfreie und außergewöhnlich akribische Kassenführung. Die Entlastung des Gesamtvorstandes erfolgte dann einstimmig.
Werner Schmitt, Hans-Erich Schuch und Sabine Selonke schieden mit dem abgelaufenen Vereinsjahr aus der Vorstandsarbeit aus. Ihnen wurde mit der Überreichung eines Präsentes für ihre langjährige Arbeit herzlich gedankt.
Katharina Krebs, Hanna Koch, Larissa Leinthaler und Robin Reibold, allesamt schon eine ganze weile Aktivposten in der Jugendarbeit der Rimbacher Wehr wurden mit Überreichung einer Urkunde offiziell zu Jugendbetreuern ernannt.
Björn Schmitt, Chef der Wettkampfgruppe überreichte traditionsgemäß ein Geschenk an seine Mitstreiter. Waren es im letzten Jahr Rettungsmesser, so erhielt in diesem Jahr jeder Wettkämpfer eine LED-TAschenlampe.

„Sieht man die Feuerwehr als Familie, so ist diese Familie intakt“, so lautete die zentrale Aussage von Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer. 43 Einsätze im Jahr, also fast wöchentlich eine Alarmierung bedeute für die Freiwilligen Stress und Gefahr. Er sei deshalb stolz auf seine Wehr, die da sei wenn sie gebraucht werde.
Besonders freue ihn, dass zwischenzeitlich eine stattliche Anzahl junger Frauen den Weg in die Einsatzabteilung gefunden hätte und dort unverzichtbar seien. Der Fortbestand des Prinzips Freiwillige Feuerwehr hänge entscheidend von der Bereitschaft des weiblichen Geschlechts zum aktiven Dienst ab, genau so wie von einer funktionierenden Jugendarbeit. In diesem Zusammenhang gebühre Jugendwart Frank Faust und seinen Helfern ein großes Lob. Erfreut sei er, so der Rimbacher Rathauschef, dass auch immer mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund den Weg zur Jugendfeuerwehr finden würden.
In ganz jungen Jahren bereits setze die Brandschutzerziehung an. In diesem Bereich habe Rimbach Pionierarbeit geleistet und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit. Brandschutzerziehung werbe in erfolgreicher Art und Weise für die Sache der Feuerwehr. Dank galt für diesen Bereich Frank Schmitt und seinem Team.

Sehr anschaulich vermittelten die Jahresberichte der einzelnen Spartenleiter ein Gesamtbild der geleisteten Arbeit innerhalb der Rimbacher Feuerwehr im abgelaufenen Jahr 2011.
So teilte Michael Kadel in seinem Bericht mit, dass neben einer Inspektionsübung, einer Großübung mit allen Ortsteilwehren eine Vielzahl von Übungen der Gesamtwehr, Zug- und Gruppenübungen für einen optimalen Ausbildungsstand gesorgt haben. Zweiundzwanzig Feuerwehrleute haben die Qualifikation als Atemschutzgeräteträger, eine mittlerweile unverzichtbare Voraussetzung für einen optimalen Brandschutz.
Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 510 Einsatzstunden geleistet, die sich auf 43 Einzeleinsätze verteilen, dies waren 10 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Die Rimbacher Einsatzkräfte mussten zu 12 Brandeinsätzen, 28 Technischen Hilfeleistungen und 3 Brandsicherheitsdiensten ausrücken.
Der sowieso schon sehr gute Ausbildungsstand wurde durch den Besuch weiterer Lehrgängen zusätzlich optimiert.

Frank Faust, Jugendwart bei der Rimbacher Feuerwehr wies in seinem Bericht auf mehr als 200 Stunden geleistete Jugendarbeit hin. Insgesamt kommen derzeit 23 Kinder und Jugendliche mit großer Regelmäßigkeit zu den Übungsstunden. Eine Vielzahl von Veranstaltungen sorgten für ein interessantes Jahr 2011, wobei der Besuch des Zeltlager einen Höhepunkt darstellte. Ein Novum war die Ausrichtung eines sogenannten Berufsfeuerwehrtages. Die Jugendfeuerwehrleute verbrachten also 24 Stunden in der Feuerwache und wurden , den Profis gleich, mehrfach alarmiert. Wie Frank Faust berichtete war dies ein voller Erfolg und soll auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden.

Stabführerin Stephanie Roth legt Rechenschaft über das abgelaufenen Jahr ab. Highlights innerhalb des Spielmannszuges waren ein Workshop der der intensiven Probenarbeit diente, der Besuch des Konzerts des Musikkorps aus Niedernberg und die Teilnahme an der Sommerserenade. Roth sprach die erfolgreiche Arbeit in 2011 an, wünschte sich einen noch intensiveren Probenbesuch und bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der gesamten Wehr.

Heinz Allert wies in seinem Bericht darauf hin, dass die 24 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung bei allen Veranstaltungen der Feuerwehr in großer Zahl anwesend waren. Abschließend bedankte sich Allert für die gute Zusammenarbeit.

Björn Schmitt erinnerte an das erfolgreiche Abschneiden der Wettkampfmannschaft im Rahmen der Kreis- Bezirks- und Landesentscheide. Die Wettkampfmannschaft hat wieder über die Kreisgrenzen hinweg Werbung für die Feuerwehr aber auch für die Gemeinde Rimbach gemacht. Hierbei stellte neben dem ersten Platz auf Bezirksebene der fünfte Platz im Vergleich der besten Feuerwehren Hessens eine herausragende Leistung dar.Und nicht zuletzt erinnerte er an die Bedeutung die der Feuerwehrleistungswettkampf für die Ausbildung der Einsatzabteilung besitzt.

Brandschutzerziehung hat in Rimbach lange Tradition. Auch im abgelaufenen Jahr 2011 wurden verschiedene Veranstaltungen, Besuche bei Elternabenden und Projekte mit Grundschule und Vorschuleinrichtungen durchgeführt. Rudi Kadel verwies auf die gut aufgestellten Konzepte, die stetig fortgeschrieben und den sich verändernden Bedingungen angepasst würden.

Einig waren sich alle Berichterstatter darüber, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Wehr, mit der Wehrführung, dem Gemeindebrandinspektor und insbesondere mit der Gemeinde mit Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer an der Spitze bestens funktioniert. Entsprechend herzlich war der Dank der Verantwortlichen.

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